Windig, teils sehr stürmisch, zwischenzeitlich Schnee und Regen...


So oder ähnlich klang es immer im Wetterbericht und so war es denn auch. Der Sturm war nicht einfach an Grüna vorbeigezogen und ließ so manchen Baum, welcher schon lange auf eine Fällung wartete, einfach umkippen. Zum Glück ist nichts passiert, was Personenschäden betrifft. Und damit ein Dankeschön an die Kameraden der Feuerwehr für die Beseitigung der Sturmschäden.

Ein herzliches Willkommen zu unserem nun vor uns liegenden "Ortsblättl". Eingangs möchte ich in eigener Sache darauf hinweisen, dass ich unter einer neuen Email erreichbar bin, welche bitte auch genutzt werden soll, da das private Postfach einfach auch den Namen privat trägt – mit Bitte um Verständnis. Hier die neuen Kontaktdaten für Sie verehrte Leserinnen und Leser:

Kontakt OV Grüna erreichbar unter:

Email:lutz.neubert_at_stadt-chemnitz.de und Telefon: 01608402640

Also alten Kontakt löschen und neuen einfügen, ich sage Dankeschön dafür....

Nun, die Ferien waren zu Ende und Anfang März gab es nach bitterer Kälte nochmal Schnee. Wir schlitterten also hinein in den Frühling und sind voller Vorfreude.

Rückblickend gab es einen (hoffentlich) gut besuchten Vereinsstammtisch im Oberen Gasthof – danke für die Gastfreundschaft. Auch der Frühjahrsputz ist im vollem Gange. Und geputzt wurde auch im Rathaus, warum? Es ist eine Freude, dass die Räumlichkeiten für unsere neue Baumgartenausstellung fertig renoviert sind und eine Bitternis, wie manche Maler arbeiten (eine Etage höher). Es wurde nun mal Zeit, nach 25 Jahren auch mal frischer Farbe in den Räumlichkeiten des früheren Amtssitzes vom Bürgermeister Einzug zu gewähren. Da dies im Vorfeld eine scheinbare europaweite Ausschreibung erforderte und ich schon gespannt war, welche Sprache ich schnell lernen muss um meinen Farbwunsch (überwiegend weiß) dem Künstler mitzuteilen, war ich schon erleichtert, dass es jemand aus der Heimat sein musste, da es eine Woche länger dauerte. Auch die Aussprache mancher Wortgruppen, wie:"Dös machsch ähm da de Wuche droff fertsch" was so viel bedeutet wie: "Aufgrund einer etwas langsameren Arbeitsweise macht es sich meinerseits erforderlich, dass sich der Termin der Endabnahme um genau den Zeitraum der geplanten Fertigstellung bei vorher eingerechneten Lohnkosten verschiebt". Aber warum so viele Worte? Auch der Umstand, dass Abdeckungen auf Boden, Schränken und an Lamellen, von den Fenstern reden wir gar nicht erst, scheinbar für andere Zwecke benötigt wurden und der Pinsel sich auf dem Bodenbelag mit Kleber ein Denkmal setzte, ließ uns dann zu dem Entschluss kommen, die bezahlte Endreinigung doch selbst vorzunehmen. Deshalb war es das größte Geschenk für uns, nachdem stundenlang Frau Dybeck, unsere freundliche Mitarbeiterin des Ortschaftsrates, mit einer Leihgabe in Form eines Industriestaubsaugers (Dank dem Gartenbau Aurich für die spontane Bereitstellung) gesaugt hatte, die Räumlichkeiten mit Hilfe unseres Revierförsters und der beiden Ortspolizisten wieder eingeräumt. Der Malermeister "Klecks" hätte bestimmt jetzt gesagt: "Die ham de Möbel gebumst". Also Danke an alle Beteiligten und schade für die Grünaer Männer, die mit ihrem Pinsel bestimmt sauberer und schneller und preiswerter gearbeitet hätten. (Den Satz gab es schon mal glaub ich, höher, schneller, weiter....oder so)

Nun denn weiter, also was steht denn so alles in Grüna an? Vorweg, ich weiß, dass einige meinen Schreibstil nicht verstehen, jedoch finde ich, dass alle, welche Interesse am Ortsgeschehen haben, immer die Möglichkeit haben, den Sitzungen des Ortschaftsrates beizuwohnen und sich auch an der Einwohnerfragestunde zu beteiligen. Und ja, manchmal ist es eben auch besser, gewisse Sachen etwas entspannter zu betrachten. In Hinblick auf Malermeister Klecks könnte man fast meinen, man sollte sich einiges schön malen, oder so.

Schön asphaltiert werden soll nun auch endlich in diesem Jahr unsere Chemnitzer Straße. Zumindest auf dem letzten schlechten Abschnitt Richtung Chemnitz. Obwohl man meinen könnte, am Ortseingang von Wüstenbrand aus, denn da bröckelt es schon wieder seit langem ... kein Wunder bei 15000 Autos am Tag. Gesamtkosten für den Bauabschnitt etwa 600000 € inklusives Fußweg. Kleinigkeiten gegenüber anderen Bauprojekten wie dem Berliner Flughafen, oder...

Auch in Angriff genommen werden sollte, das hoffen wir mit denNachbarn in Mittelbach, unsere Querverbindung zwischen Grüna und Mittelbach. Wenn man bedenkt, dass dieses Stück schon mit fast einer Million veranschlagt wird, bin ich froh, dass es bei gewissen Sachen zum Glück immer noch eine gewisse Stabilität gibt. Zum Beispiel Plasteflasche 25 Cent Pfand, Faschingseintrittspreis 11,11 € oder Kirmes ohne Eintritt – doch dazu gleich mehr.

An dieser Stelle soll es von mir stellvertretend für den Ortschaftsrat einen herzlichen Glückwunsch an Herrn Dr. med. Uwe Ritter geben. Schon selbst ab Kindheitstagen bei ihm in Behandlung, glaubt man kaum, wie die Zeit vergangen ist. Zu seinem Geburtstag am 26. März möchte ich auch an dieser Stelle meinen herzlichsten Glückwunsch übermitteln und dies im Namen vieler Grünaer, Mittelbacher und von Patienten außerhalb des Einzugsgebietes des Ortschaftsanzeigers. Sehr geehrter Herr Dr. med. Ritter, Danke für Ihr jahrelanges Zutun im Sinne der Gesundheit, welche ich Ihnen stellvertretend im Namen der großen Gratulantenschar für die nächsten Jahre wünsche. Besonderen Dank, denn wir wissen es eigentlich alle, auch Ärzte sind mehr als dünn gesät in der heutigen Zeit.

Alles ist sehr verschoben, für eine Regierungsbildung dauert es ewig, keiner wagt zu fragen, wer die Zeit dazwischen bezahlt und dennoch gibt es da gewählte Menschen, welche sich negativ über das Verhalten und die Artikulation von Ehrenämtlern ausdrücken, zum Beispiel denen von der Tafel. Diesen gewählten Menschen, welche nicht in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen, denen sollte man eigentlich zur Aufgabe machen, dass es gar keine Tafel geben dürfte in diesem Lande, wo mit Geld um sich geworfen wird, wo man es nicht vermutet.

Werfen wir aber nicht um uns, sondern mit Weitblick in Richtung unseres Festes "750 plus 5"....

Ja man sitzt mindestens einmal wöchentlich zusammen – hier in der Runde mit Mario Dalibor (Radio Dresden), dem BÖ und dem Fotografen... Vor genau fünf Jahren hatten wir unser großes Jubiläum mit einem Kessel Buntes gefeiert. Wir sind „Wessis“ geworden, deshalb das Motto "Wetten dass…". Zugesagt hat zum Beispiel für die Samstagabendshow auf dem Festgelände – ja, wir werden in jeder Ausgabe etwas davon preisgeben – Peter Escher. Und die Neugierde steigt hoffentlich. Tragt es in die Welt hinaus, nicht nur Chemnitz wird 875 Jahre, sondern Grüna 755. Gelungen ist es auch für Freitag, den 17.08. nach unendlich vielen Hopfenkaltschalen die Kultband RB2 (bekannt nicht nur von ausgelassenen Feten auf der Sachsenringmeile) zu verpflichten. Dazu das große Chorjubiläum mit Überraschungsgästen und ja, alle werden auch in diesem Jahr hoffentlich für ein volles Festgelände sorgen.

Und damit auch Danke an alle, welche dieses Fest unterstützen und die ich noch besuche, um dies zu finanzieren. Aber auch nicht vergessen, dass unsere Nachbarn in Mittelbach ein Jubiläum feiern, das von der Freiwilligen Feuerwehr. Deshalb mein Aufruf denn unser Supermario umrahmt auch dieses Fest, wir sollten es "FIX" besuchen in der Hoffnung, dass auch zahlreiche Mittelbacher den Weg in den Wiesengrund finden im August. Lieber Mittelbacher OV – es wäre ein inneres Blumenpflücken, wenn wir endlich mal zusammen anstoßen könnten.

Nun Platz frei für die kommenden Artikel in dieser Ausgabe, auch überwiegend von Vereinen mit einem erhobenen Zeigefinger aus dem Rathaus Grüna. Viele Jahre darf ich minimales Geld aus der Moderne mit dem Ortschaftsrat an Euch verteilen, viele Jahre kommen immer wieder Reklamationen über schlecht oder gar nicht ausgefüllte Bescheide und wir strengen uns dieses Jahr alle einmal an. ICH DANKE EUCH, denn wer den Cent nicht ehrt, ist....

In diesem Sinne freue ich mich über Eure Rückmeldungen vom Vereinsstammtisch und froh bin, dass ich hier in Grüna meine Heimat habe....

Ihr/Euer Lutz

aus der Chemnitzer 109