2020 - was wird es bringen?

2020 - was wird es bringen?

Doch am Anfang der ersten Ausgabe, liebe Leser in Grüna wie Mittelbach und im Namen des gesamten Ortschaftsrates, wünschen wir Ihnen alles Gute, maximale Erfolge und allem voran die nötige Portion Gesundheit und das nötige innere Gleichgewicht für alle Lebenslagen im Jahr …

… und was wird es bringen? Klaro - einen Tag mehr - also haben wir Schaltjahr, und auch der ein oder andere wird in Grüna Geburtstag am 29.Februar feiern ...vorab lieben Gruß an unseren Nitzsche Sig. Und damit legen wir den Schalter um, lassen kurz die letzten Wochen von der letzten Ausgabe bis zum Jahreswechsel im Schnelldurchlauf Revue passieren und berichten, mit was die ersten Tage des Neuen Jahres uns bereichert haben.

Nach gut besuchten Vereinsstammtisch läutete unser Gesangsverein im Rathaus mit dem 2. Treppensingen die Weihnachtliche Stimmung ein und bereicherte mit den Don-Kosaken wieder eine Konzertreihe in unserer Kirche. Hier und da sehr gut besucht waren das Pyramideanschieben an unserem Kindergarten, dem Rathaus und - natürlich der Höhepunkt schon Tradition am Folklorehof, dem kulturellen Zentrum von Grüna - mit unserem Schnitzverein. Und bevor unsere Mittelbacher Nachbarn mit dem Schwibbogeneinschalten starteten, wurde noch zur Geflügelausstellung eingeladen, wo nicht nur ich gern unsere Vereine auch zur Eröffnung gesehen hätte, denn man lebt vom Nehmen und Geben.


Foto Geflügelschau

Und so gaben wir unser Wort auch zum Volkstrauertag mit vor Ort zu sein, als die neue Stele, ins Leben gerufen von der Scheibenschützen-Gesellschaft zu Grüna 1865 e.V., feierlich geweiht wurde. Ein Aufruf an alle Einwohner in diesem Jahr, den Volkstrauertag in Gedenken an die Grünaer Gefallenen in den Kriegen mit beizuwohnen, und eigentlich ist das auch eine Verpflichtung.

Der Weihnachtsmarkt wurde wieder sehr gut angenommen, obwohl das Wetter hätte etwas winterlicher sich gestalten können, und so darf man wieder sagen – ein Dank an alle Organisatoren, Helfer vor und hinter den Kulissen und den Vereinen, welche auch unser Ortsbild mit ihren Aktivitäten prägen. 3 Vereins- bzw. Gründungsjubiläen stehen ja in 2020 an: Der Kleingartenverein „Waldesluft“ wurde am 5.01 1930 gegründet, unsere Ortsgruppe Grüna der Volkssolidarität am 24.10.1945 und unser Kleingartenverein „Frisch Grüna“ am 22.11.1930. Bei soviel Garten freut man sich auf den Frühling, und die Temperaturen im Moment lassen selbige Gefühle im Vorfeld schon aufkommen. Sehr mit Erinnerungen und Gefühlen war auch am Tage des Treppensingens ein Treffen in der Rathausstube mit Frau Gisela Kuttig und Partner. Sie feierte an diesem Tage ihren Geburtstag in ihrem ehemaligen Heimatort Grüna. 1956 am 15.10. in die BRD ausgereist, wohnt sie nun in Gütersloh. Dankbar bin ich über ihre Geschichten mit der Nachbarschaft, aus der Kindheit und den Kontakt, welchen wir schon vorher pflegten, und das Teilhaben an ihren Familienfotos. Besonders freute ich mich an diesem 5. Dezember über die Fotos, welche ich behalten durfte, denn nicht nur sie, sondern auch das Gespräch waren wie ein Vor-Nikolaus-Geschenk. Danke hierfür an Frau Kuttig – wir bleiben in Kontakt.


Foto Kuttig

Und damit in das neue Jahr. Bitte entschuldigen Sie, dass ich nicht ausführlich auf die Ortschaftsratssitzungen eingehe, denn sie sind öffentlich, also zum Besuch gedacht, und nur wer sich aktiv daran beteiligt, lebt Demokratie, weil er damit selbst mitbestimmt.

Und bestimmt waren es Menschen, die nicht wissen, was sie tun…




Foto Spielplatz 1, 2 und 3

Nun denn, dafür sah es am Neujahrsmorgen am Waldesrand aufgeräumter aus, eine ältere Dame wurde gesichtet bei der Beseitigung der Feinstaubhinterlassenschaften – also auch Dank an dieser Stelle und weiteren Heinzelmännchen… Und so war und bleibt Grüna auch immer weiter im Gespräch, sei es von Menschen, die sich anderweitig in das Ortsgeschehen mit positiven Feedback einbringen könnten, wenn sie wollten oder eben mit Schlagzeilen in Anlehnung an Goldfinger oder Sprüher…

Dabei möchte ich die Sprechzeiten im Rathaus auch weiterer Parten an dieser Stelle nochmals Ihnen, verehrte Leserschaft, an Herz legen. Mit Vollem Umfang bedient sie das freundliche Personal in der Bürgerservicestelle jeden Donnerstag, und jeden dritten Donnerstag im Monat stehen Ihnen unser Revierförster Ullrich Göthel, unsere Stadtratsmitglieder vom Wahlkreis und unser Bürgerpolizist gern zur Verfügung. Im letzteren Falle die genauen Sprechzeiten:

Der Bürgerpolizist informiert

Polizeihauptmeister Mario Werning, Polizeirevier Chemnitz Südwest, führt monatlich seine Bürgersprechstunden in der Zeit von 15.30 Uhr – 17.30 Uhr im Rathaus Grüna durch.

Die Termine sind: 16.01.2020; 20.02.2020; 19.03.2020; 16.04.2020; 18.06.2020; 16.07.2020; 17.09.2020; 15.10.2020; 19.11.2020 und 17.12.2020

Während seiner Dienstzeit ist er auch im Büro auf der Schulstraße 9 in 09125 Chemnitz unter der Telefonnummer 0371- 5263 284 erreichbar, und außerhalb seiner Dienstzeit ist das Polizeirevier Chemnitz Südwest, Annaberger Straße 200 unter der Telefonnummer: 0371-5263-0 rund um die Uhr erreichbar. Sie können Herrn unseren Bürgerpolizisten auch unter der E-Mail-Adresse: Mario.Werning_at_polizei.sachsen.de eine Nachricht hinterlassen.

Und damit weiter zu aktuellem Geschehen… Nicht nur die Einwohner fühlen sich hier wohl, sondern auch die heimische Tierwelt. Dies zeigte sich erfreulicherweise bei unseren Adebaren, welche einen Extraartikel in diesem Ortschaftsanzeiger erhalten.

Wir haben zwar warme Temperaturen selbst im Januar, und die Klimaerwärmung tut vielleicht (Veränderungen gab es schon immer..) ein Übriges, aber ich möchte auf ein besonderes Angebot in Zusammenarbeit mit der Stadt Chemnitz, also der Kulturhauptstadt auf der Zielgeraden…hinweisen und bedanke mich freundlichst für das Entgegenkommen bei Herrn Benjamin Konrad.

Thermografie-Spaziergang in Grüna

Wie viel Energie lässt sich an meinem Wohngebäude einsparen bzw. wo gibt es noch Potential zur Nachbesserung? Dieser Frage wollen am Abend des 25.02.2020 ein breites Bündnis aus Handwerkskammer Chemnitz, Umweltamt Chemnitz, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der eins energie in Sachsen GmbH& Co. KG und der Verbraucherzentrale Sachsen e. V. im Chemnitzer Stadtteil Grüna nachgehen. Während bei der Thermografie die Gebäudehülle hinsichtlich möglicher Schwachstellen betrachtet wird, analysiert die Verbraucherzentrale Sachsen das Heizverhalten und Möglichkeiten der Energieeinsparung im Gebäude. Sie bietet dazu vielseitige Beratungsangebote an. Das von der DBU initiierte Projekt zielt auf die Gebäudemodernisierung ab.

Für den 25.02.2020 ist ab 18:00 Uhr, beginnend am Folklorehof Grüna, ein Thermografie-Rundgang geplant. Interessenten können bei dieser Gelegenheit ihr Gebäude durch die Wärmebildkamera betrachten. Damit können ein möglicher Erfolg einer bereits durchgeführten Sanierung geprüft bzw. Schwachstellen aufgedeckt werden. Die exemplarisch gemachten Aufnahmen dienen der Erläuterung der Thermografie, stellen jedoch noch kein Gutachten dar. Gegen 19:00 Uhr werden in der Hutznstube des Schnitzvereins Grüna e.V. im Folklorehof einige Thermografie-Aufnahmen erläutert, und es gibt Hinweise zu möglichen Sanierungsmaßnahmen. Bei einem anschließenden Imbiss werden die Ergebnisse des Rundgangs gemeinsam analysiert und Fragen beantwortet. Die Veranstaltung ist kostenlos. Es stehen eine begrenzte Zahl von Thermografie-Gutscheinen sowie Gutscheine für eine Beratung der Verbraucherzentrale Sachsen zur Verfügung. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung wünschenswert, jedoch nicht Voraussetzung.

Anmeldungen im Umweltamt Chemnitz bei Benjamin Konrad Klimaschutz/EEA unter: Telefon: 0371/488 3628 oder benjamin.konrad_at_stadt-chemnitz.de.

Also, wenn das kein Angebot ist. Ein Angebot nahmen wir auch war als Ortsvorsteher zusammen mit unseren Stadträten Frau Solveig Kempe und Frau Almut Patt, Kandidatin für die Chemnitzer Oberbürgermeisterwahl (Es wird spannend im Mai…).

Wir haben eine Neujahrs-Ringbus-Ausfahrt Grüna Mittelbach unternommen. Der Busfahrer war so fasziniert, dass das Wechselgeld ausging und man freundlich sagte, bitte aufrunden… Für mich eine Taufe, denn seit 30 Jahren bin ich das erste mal wieder Bus gefahren. Das ist nicht boshaft gemeint, doch wann fährt schon etwas, wenn man es braucht und findet dann auch noch den Anschluss, also fürs Weiterfahren meine ich… Ein Dank gilt Herrn Stefan Tschök, nicht nur Kulturbotschafter der Stadt Chemnitz, nein auch noch - leider nur noch bis Ende Februar - Pressesprecher der CVAG. Dann heißt es zumindest arbeitsmäßig in den wohlverdienten Ruhestand zu treten, aber ich weiß, dass Stillstand auch für Ihn ein Fremdwort ist. Freundlichst war er zu unserer Einladung zur ersten Ortschaftsratssitzung des Jahres gefolgt in zweierlei Angelegenheiten, Kultur und eben Verkehr – also Querverbindung. Danke dafür, denn dies ist Thema, und das weiß er selbst seit genau 22 Jahren… Jungs und Mädels wie die Zeit vergeht und plötzlich ein Bus vor Deinem Hause steht. Manchmal auch an einer Haltestelle, die über Nacht kam oder einen Namen trägt, welchen man vor Schreck Googeln musste, denn ich wäre falsch ausgestiegen. Zum Glück hat die 30ig es verdeckt….




Foto Haltestelle/Haltestelle 30ig

Zumindest werden auch die Durchsagen im Bus aktualisiert, denn ich war irritiert, wie weit man mit so einem Ticket für 2,20 € fahren kann. Beide Ortschaftsräte werden sich zur Anpassung an die Zugverbindung, eine bessere Streckenführung etc. nochmals zusammensetzen, und wir sagen Danke an unsere Mittelbacher Kollegen für Ihren Gegenbesuch am 13.01.2020. Wir werden es ab diesem Jahr beibehalten, so gut es geht – denn wir sind Nachbarn.


Foto Ortschaftsrat Mittelbach

Dass Grüna sehr helle Köpfe hat, wird von außerhalb sehr oft unterschätzt, dass wir auch einen Nachfahren von Adam Ries zu unserer Einwohnerschaft zählen können, kann sich mancher gar nicht an den Fingern abzählen, dass er aber Bundesverdienstkreuzträger ist, lässt hier und da den Mund offen stehen – ich sage an dieser Stelle nochmals Glückwunsch, verneige mich und den Rest können Sie sich zusammenzählen, denn es bedarf eines besonderen Artikels für Herrn Prof. Dr. Rainer Gebhardt, dem einzigen aus Sachsen zur Verleihung einem Tag vorm Treppensingen… Hallejula.

Na dann wandern wir mal nach Annaberg in das Museum und beginnen von Grüna aus, wo Dank der Arbeitsgruppe Verfügungsbudget neue Wandertafeln stehen dürfen und sich nicht nur das Holz Meterhoch stapelt…


Foto Wandertafel

Na, Blut geleckt und sich aktiv mit einzubringen? Dann nicht die Termine zur Ortschaftsratssitzung, denn die stehen im Jahreskalender, sondern zum Spenden, also nicht für Festlichkeiten, sondern…

Blut spenden – Leben retten: Blutspenden sind für viele Patienten mit Krebserkrankungen überlebenswichtig

Seit 2006 lenkt jedes Jahr der weltweite Aktionstag am 4. Februar – der Weltkrebstag - die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Er­forschung, Vorbeugung und Behandlung von Krebserkrankungen. Jedes Jahr erkranken etwa 500.000 Menschen neu an Krebs. Insbesondere bei der Behandlung von Krebspatienten ist das soziale Engagement von Blutspenderinnen und –spendern unverzichtbar. Denn Blut ist nicht künstlich herstellbar. Das menschliche Blut wird nach der Spende weiterverarbeitet und die daraus gewonnenen Präparate zu einem sehr großen Teil bei der Behandlung von an Krebs erkrankten Menschen eingesetzt, die oftmals über einen langen Zeitraum hinweg auf Bluttransfusionen angewiesen sind.

Foto: Jana Lenz auf einer Veranstaltung des DRK-Blutspendedienstes; ©DRK/Mischke; Nutzung nur in diesem Zusammenhang honorarfrei

Jana Lenz ist eine dieser Patientinnen. Sie erkrankte 2014 an Blutkrebs und erhielt im Verlaufe ihrer Therapie unter anderem zahlreiche Blutkonserven. Dafür ist die 41-Jährige dankbar. Heute geht es ihr gut und sie ist überzeugt: “Blutspender haben mein Leben gerettet“.

Helfen auch Sie Leben retten! Auch wenn durch Ihre Blutspende am Ende die Patienten die Gewinner bleiben, haben Sie auf allen Terminen im Februar die Möglichkeit, einen Wellness Kurzurlaub zu gewinnen!

Die nächste Möglichkeit zur Blutspende besteht am Montag, den 10.02.2020 von 14:30 bis 18:30 Uhr im Kulturhaus Grüna, Chemnitzer Str. 46.

Nun denn räume ich hier mal das Feld,

weil jeder noch etwas für unser Blättl bereithält,

freue mich auf viele gemeinsame Stunden,

zu Feierlichkeiten – gebe ich zu unumwunden.

Erhaltet das Handwerk in unserem Orte,

damit nicht noch mehr schließen muss die Pforte.

Folgt meinem Slogan und kauft bitte weiterhin alles in unserem Orte,

ob Schuhe, Wurst oder Torte.

Bleibt verbunden und gebet Acht,

damit niemand zerstört, was andere haben mühsam erbracht.

Die Grünaer selbst haben sich alles erschaffen,

obwohl man kam und holte ab, mit den Taschen.

Nie sind wir dennoch irgendwie abgehoben,

doch einer entfernte sich von unserem Mutterboden.

An dieser Stelle von mir eine Bitte,

fahrt mal Bus, auch wenn nur im Moment von der Ortsmitte,

nach Mittelbach und wieder zurück,

erlebt dabei der Erden schönstes Sachsenstück.

Und macht einen Besuch, welchen hat Grüna gemacht in aller Welt doch so berühmt,

denn die Macher unserer Baumgartenausstellung haben es auch von uns Grünaern verdient!

Aus der Chemnitzer 109 grüßt Euch mit Helau –

Euer Lutz der OV


Lutz Neubert, Ortsvorsteher

Dieser Artikel stammt aus dem Ortschaftsanzeiger Grüna / Mittelbach Februar 2020

gruena-online.de

Der Heimatverein Grüna e.V. betreibt diese Internetseite, um unserem Ortsteil Grüna eine gewisse Eigenständigkeit zu erhalten.

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