Der Grünaer Ortsvorsteher berichtet im August

Pack die Badehose ein…, Kling, klingelingeling, so singt mein Drahtesel …

… bekannte Lieder, heißer Sommer und allerlei Leckeres vom Grill auf dem Teller mit gut gekühltem Gerstensaft, das ist 2022. Doch nun, sehr verehrte Leserschaft, Stück für Stück in der Hoffnung, dass, wenn Sie es jetzt als Mann lesen, sich nicht im nächsten Jahr als Frau dazu entscheiden und 2024 dann doch wieder lieber Mann sein wollen oder umgedreht. Ja, die Politik macht wirklich ganz ihresgleichen suchende Gesetze, und die Mehrheit wird bald zur Minderheit. Fakt ist, wenn es im Winter kalt wird und wir für den Frieden frieren sollen, wie es Herr Steinmeier schon mal angekündigt hat, dann sind solche Gesetze besonders wichtig für das weitere Leben in diesem Lande.

Doch nun den Blick über den Tellerrand, gemeinsam mit unserem ersten Bürger von Chemnitz, unserem am 26. August das Freibier zur Kirmes anstechenden OB Herrn Sven Schulze.

Danke lieber Lutz - Liebe Chemnitzerinnen und Chemnitzer in den Ortschaften,

der Blick über den Tellerrand ist wichtig, heißt es. Wer es einmal wagt und neue Blickwinkel einnimmt, neue Kulturen kennenlernt, der spürt erst: Freundschaften und das gegenseitige Interesse tun uns gut. Deshalb unterhält Chemnitz zu elf Städten, von den USA bis China, Partnerschaften.

Dieses Jahr soll eine zwölfte dazukommen – die israelische Stadt Kiryat Bialik. Anfang Mai bin ich mit einer Chemnitzer Delegation, in der unter anderem Mitglieder der drei größten Stadtratsfraktionen vertreten waren, dorthin gereist. Eine stark wachsende 40.000-Einwohner-Stadt nordöstlich von Haifa, zu der Chemnitz seit 2009 Beziehungen pflegt.

Israel, das Heilige Land, hat mich – entschuldigen Sie den Ausdruck – umgehauen. Ich war schockverliebt. Die Reise hat meinen Horizont erweitert. In den Medien liest und hört man leider meist nur Berichte über Raketenangriffe, den Gaza-Streifen, Bomben und politische Verwerfungen. Ich habe jedoch ein ganz anderes Israel kennengelernt. Ein Einwanderungsland, das verschiedene Kulturen und Religionen miteinander verbindet und die Traditionen der Einwanderer bewahrt. Kiryat Bialik wurde von Deutschen gegründet, und später wanderten insbesondere Menschen aus den ehemaligen Sowjetrepubliken und Äthiopien dorthin aus. Es entstand so gar ein äthiopisches Zentrum als kulturelle Begegnungsstätte und als Anlaufpunkt für Hilfsangebote. Ich erlebte überaus freundliche, fröhliche Bevölkerung, die Kunst und Kultur fördert, und eine, die uns in Bau-, Infrastruktur- und IT-Projekten einiges voraushat.

Israel ist ein Land, geprägt von einer bewegten und bewegenden Geschichte und zugleich ein Land, das nach vorn blickt, wie die Stadt Kiryat Bialik. Die Städtepartnerschaft wäre eine, von der wir alle profitieren können und an der jeder mit eigenen Ideen partizipieren kann – ob Jugendaustausch, Wirtschaftskontakte und kulturelle Projekte. Ich freue mich darauf und werde deswegen im Herbst dem Chemnitzer Stadtrat einen konkreten Vorschlag für den Start einer Städtepartnerschaft mit Kiryat Bialik vorlegen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommerausklang – wir sehen uns spätestens am 26.August in Grüna.

Ihr Sven Schulze

Na dann: Prost! und weiter geht es, von Sommerloch keine Spur, und bei diesem Wetter freut man sich über jedes Lüftchen, auch auf den Drahteseln, welche ja dank moderner Technik ordentlich an Geschwindigkeit erreichen. Manchmal nur hat es den Anschein, dass man als Autofahrer nur noch geduldet auf der Straße ist, da die batteriebetrieben Gefährte den Asphalt für sich vereinnahmen, ohne jedoch sich öfters an die StVO zu halten, egal ob beim Abbiegen, Vorfahrt etc. Also Augen auf im Verkehr, also ich meine im Straßenverkehr (wird auch nicht besser…). Und es geht auch noch herkömmlich, wie das Foto zeigt: Zieleinfahrt bei der Tour de France, ähm Karlstraße. Etappensieger und Gewinner der weißen Mütze 2022 Herr Albrecht Müller vom Team Diamant.

Müll (ohne „er“ am Ende) gab und gibt es auch jede Menge und nicht nur in Grüna. Dankenswerterweise war die Herren Rottluff, Neubert und Lorenz von der CDU Fraktion des Ortsverband Grüna am Schachtweg zugange, um diverse Ansammlungen zu beräumen.

 

Doch siehe da, vier Tage später hatte es sich scheinbar in den Müllentsorgungsnetzwerken herumgesprochen, und neue Häufchen säumten das Grün unserer Kulturhauptstadt im Chemnitzer Westen.

Viele werden sagen, da sollen doch die Container weg. Und ich verspreche euch, es wird noch mehr Müll sich dort sammeln…, einfach nur Sch…, und was sollen unsere Kleinsten denken. Die hatten allerhand Freudentränen in den Augen, als es am 10. Juni im Geßnerpark zur Spielplatzeröffnung hieß – gratis großes Eis für kleine Beine vom Grünaer „Icemaker“, Jens Sattler.

Dank den Sponsoren der Firma BMF und unserer Baumgartenapotheke. Ja, so manches Kind ging an diesem Tage wortwörtlich in die Luft auf dem Trampolin.

Und auch die Erwachsenen genossen bei sommerlichen Temperaturen den Spielespaß der Kleinsten. Schade war nur, dass es schon erste Mängel in der Edelstahlschlange nach der Abnahme gab und so manches Kleidungsstück dem nicht gewachsen war. Die Mängel sind abgestellt. Auch war löblich, dass unser Sachsenfernsehen und die Presse unserer Einladung gefolgt sind und mit vor Ort waren, um den Worten von unserem frisch wiedergewählten Baubürgermeister Herrn Michael Stötzer zu lauschen. Ebenfalls mit an “Bord“ waren der Amtsleiter Herr Börner vom Grünflächenamt und neben Frau Lindner noch weitere Mitarbeiter. Frau Burghardt nutze die Chance, um begeisterte Kinder schon auf ein neues Projekt mit aufmerksam zu machen. Und der Planer des Ganzen, Herr Heintze, genoss die familiäre Atmosphäre auf unserem „Dorf“!

Ein Dank geht auch an unser Schreibwarengeschäft Geßner, welches dem Eingang zum Spielplatz einen feierlichen Hingucker mit bunten Wimpelketten gaben und den heißen Strom fürs kalte Eis lieferten.

Feierlich war es auch bei der Jubiläumsveranstaltung 125 Jahre Geflügelzuchtverein Grüna. Und kräftig gefeiert wurde nicht nur beim Großfeldturnier der Handballer im Wiesengrund, sondern auch bei deren Jubiläumsveranstaltung „100 Jahre Handball“ im Beisein unserer neuen Bürgermeisterin des Dezernates 5, Frau Ruscheinsky.

Schauen wir auf den Doppelhaushalt, dass es uns gelingt, das Projekt „Neubau Zweifeldturnhalle“ durchzusetzen. Hoffen wir also, dass die Ampel auf GRÜN-a steht. Und das auch am Ortseingang, wo selbige Anlage, damals die modernste von Siemens in ganz Sachsen und damit zugleich auch die erste Ihrer Art, neue Betonfundamente und neue Technik bekommt. So schnell vergeht eben die Zeit.

Zur Ortschaftsratssitzung am 20. Juni begrüßten wir auch unseren Bürgerpolizisten, Herrn Polizeihauptmeister Werning und den Revierleiter des Polizeirevieres Chemnitz Südwest, Herrn Polizeirat Ricardo Baldauf. Herr Baldauf sprach über die wichtige ehrenamtliche Arbeit der Ortschaftsräte. Selbst war er drei Legislaturperioden als Stadtrat in Waldheim tätig. Weiterhin freute er sich über die vielen Besucher. Herr Baldauf stellte das Revier kurz vor. Die Polizeidirektion Chemnitz verfügt über zehn Reviere, wovon zwei in der Stadt Chemnitz sind. Das Revier Nordost betreut 113.000 Einwohner mit 15 Stadtteilen. Das Revier Südwest betreut 130.000 Einwohner mit 18 Stadtteilen und verfügt über acht Bürgerpolizisten. Das Revier ist 24 Stunden 7 Tage die Woche besetzt.

Die Polizei sei nicht so oft in Grüna, was gut sei, da Grüna keinen Brennpunkt oder polizeilichen Schwerpunkt darstelle. Trotzdem werde Grüna regelmäßig bestreift.

Das Revier Südwest verfügt über 175 Mitarbeiter, wovon ein Großteil im Streifendienst eingesetzt ist. Knapp 40 Mitarbeiter arbeiten im Kriminaldienst. Jeder der acht Bürgerpolizisten betreut drei Ortschaften. Und Herr Werning berichtet von der Hauptarbeit der Bürgerpolizisten, die nun nach Corona wieder möglich sei. Hauptsächlich handelt es sich hier um Kontaktpflege, Bestreifung, Präventionsmaßnahmen in Kindereinrichtungen oder Revierführungen. Weiterhin werden Ermittlungsaufträge der Staatsanwaltschaft, vom Gericht und der Bußgeldstelle bearbeitet. Herr Baldauf berichtete noch zum Thema Kriminalität, es habe sich in den letzten fünf Jahren bei ca. 100 Straftaten in Grüna eingepegelt. Damit passiere jeden dritten Tag eine Straftat. Bei 15 Straftaten handelte es sich um Onlinebetrug, wobei das Tatortprinzip zu beachten sei. Dies könne Sachverhalte verfälschen. Positiv sei der Rückgang des besonders schweren Diebstahls. Leider gab es einen Anstieg der Gewaltkriminalität von vier auf 13 Straftaten. Bei 5.500 Einwohnern sei dies dennoch nicht viel, und Grüna sei deshalb auch im Gegensatz zu anderen Orten sehr sicher.

Und Frau Billert wurde ebenfalls in dieser Sitzung als Gast vom Bürgermeisteramt begrüßt. Sie stellte die Informationsvorlage der Stadt zum Thema 25 Jahre Eingemeindung von Ortsteilen vor.

Am 4. Juli war dann unsere letzte Ortschaftsratssitzung vor der Sommerpause, und auch der Stadtrat hatte am 13. Juli vorerst seine letzte Sitzung. Dennoch möchte ich es mir nicht verkneifen, dass die letztgenannte jedes Mal einen ganz besonderen Eindruck im Köpfchen hinterlässt… Unsere Stadtvertreter sind manchmal nicht wiederzuerkennen in ihrer Artikulation und dem Auftreten im höchsten Gremium der Kulturhauptstadt. Da fragt man sich leise – geht’s noch? Da braucht unser OB schon ein dickes Fell…

Manchmal eben ein bisschen wie „Kind“ergarten, oder? Für die Kids gibt es auch eine neue Idee aus Grüna. Dazu traf man sich in einer Dreierrunde, welcher Herr Ralf Nitzsche, Frau Yvonne Vogel und ich angehörten,um der Idee von Herrn Nitzsche weitere Perspektiven aufzuzeigen und alle möglichen Verbindungen aufzubauen. Danke Ralf, Danke Yvonne. Damit man nicht nur in Grüna an die Schule gehen kann, sondern den Fokus vergrößert, wird dieses Projekt im September auch dem 2. Unternehmerstammtisch vorgestellt. Und einige Unternehmungen haben schon jetzt ihre Unterstützung zugesagt. Also jetzt schon in aller Munde „Touch 4Kids“.

Ebenfalls zum 2. Male, aber zum Vereinsstammtisch trafen sich auch wieder viele Interessierte im schönen Wiesengrunde am 13. Juli. Danke an die Freunde des runden Leders für die Gastfreundschaft, insbesondere an Lutz Gerlach und Team.

Ja sportlich, sportlich… Und ich vergaß zu erwähnen, dass unsere Handballer auch aufgestiegen sind mit ihrem Sieg - und das mit Abstand am 20.06.2022. Also Turnhalle ist und bleibt Dauerthema! Für Handballer, Fußballer, Wintersportler und und und…

Glückwunsch auch an dieser Stelle zu 27 Jahre Jugendfeuerwehr im Juni. Beim Jugendleistungsmarsch wurden außerdem der zweite und vierte Platz von 20 teilnehmenden Gruppen belegt. Danke an den Nachwuchs und an das Ehrenamt bei der Ausbildung.

Bei all der „Feierei“ bleibt auch öfters etwas liegen. So ist immer noch ein Handy vom Brauchtumsfeuer und eine schwarze Tasche mit Schlüsselbund auf dem Rathaus in meinem Kämmerchen verwahrt. Aber ansonsten läuft eigentlich alles rund und das „RUNDE“ am Kindergarten, also die Litfaßsäule erstrahlt bald im neuen Gewande nach einer Kinderidee aus dem Orte. Danke Alina Hilkman. Vorab wurde schon mal etwas vormontiert von der Gürtlerei Lorenz, bevor Herr Malermeister und Restaurator Herr Schott seinen Pinsel schwingt, also mit Farbe. Ich persönlich freue mich besonders über die mehr als gelungene Wetterfahne unseres fliegenden Oberförsters. Damit auch ein Dankeschön an die Schlosserei Schmidt aus Grüna für die Bereitstellung des Materials und die entsprechenden Arbeitsgeräte.

Ja einfach “Aufsteigen“…, das macht(e) am 21.07. unser offizieller Totensteinturmpate der Stadt Chemnitz, Herr Frank Müller. 50000 mal zum 30-sten Geburtstag, welchen er an diesem Tage zum zweiten Male begeht. Herzlichen Glückwunsch, lieber Frank, zu diesem Jubiläum, zu diesem Aufstieg! Und ich freue mich, dass der MDR dieses Jubiläum auch auf die Filmrolle bringt und den Menschen in Mitteldeutschland wiederholt Grüna und deren Menschen näherbringt. Herzlichen Dank Herrn Thomas Kramer, dass er meine Idee umsetzen konnte. Das haste Dir verdient, lieber Frank.

Nun Himmelfahrt und Pfingsten war ordentlich was los, und so soll es auch zu unserer Kirmes sein. Ich bin noch fleißig am Sammeln von Euronen, die Finanzierung steht noch in den Kinderbeinen, aber es wäre nicht Grüna, wenn es nicht gelingen würde, dem größten familiären Volksfest im Chemnitzer Westen den nötigen Pfiff zu geben. Dank vorab an die Firmen Schrott-Friedrich, Auto Galerie Fugel und Kia Oberlungwitz, Spargelhof Sießmeir, unserer Volksbank, Baumgartenapotheke, Gebrüder Mayr, Firma SAREI und DRUCKZILLA, Einsiedler Brauerei, Tutti Frutti Team, an den Ortschaftsrat Grüna, ard Baustoffwerke, Splendid Trinks, Getränkewelt, ASR, Freistaat Sachsen, Stadt Chemnitz, Verzinkerei Wiegel und an vielen fleißigen Händen vor und hinter der Bühne. An erster Stelle aber Ihnen, verehrte Leserschaft als Besucher dieser Tage. Leider war zum Redaktionsschluss der Ausgang der Verhandlungen über die „kleine“ Mitfinanzierung durch URBAN C noch nicht bekannt. Aber wenn wir ein Teil von Chemnitz sein sollen, so hört das nicht in der Innenstadt auf sondern an der westlichen Grenze!!! Ich gebe mein Bestes… Und danke allen vorab für die traditionellen Highlights im Orte unseren Turnern mit ihrer Fahrradtour, den Wintersportlern mit Musik Grill und dem Training an der Gußgrundschanze sowie der Walkinggruppe von Irma am Mittwoch, und - last not least - den Keglern und dem Billardverein.

Die grobe Planung steht. Das Programm finden Sie unmittelbar im Anschluss zu diesem Beitrag. Aber es lohnt sich, später noch einmal unter www.gruena-online.de nachzuschauen, ob sich etwas geändert hat und wie die konkreten Termine aussehen.

Übrigens ist auch wieder der Träger des „Goldenen Seepferdchens“, Herr Thomas Reichel, mit am Start. Ich dachte schon, er baut ein neues Freibad auf der Dorfstraße, aber es wird doch etwas anderes….

Na dann – pack die Badehose ein…

Und zum krönenden Abschluss und passend zur Kirmes ein Gedicht zum Sammeln in den weiteren Ausgaben. In liebevoller Erinnerung an René Winkler, welcher viel zu früh die Erde verlassen hatte. Es ist aus dem Nachlass von seinem Uropa dem ehemaligen Bürgermeister von Grüna Eugen Baldauf. Der Verfasser ist unbekannt, muss jedoch ein alter Grünaer gewesen sein. Viel Spaß beim Sammeln und danke Dir liebe Annett…

GRÜNA,

Du, mein Heimatort!

Ach wie lange war ich fort!

Aber zu dem Heimatfest,

was man da vom Stapel lässt,

geh ich ganz bestimmt mal hin,

weil ich dort geboren bin.

Doch ich lauf nicht schnurgerad

einfach hin zum Sommerbad,

weil ich dem Festgelände,

was ich suche, doch nicht fände.

Nee, das Wetter ist so scheene,

deshalb loofe ich per Beene

Unten von der Straßenbahn

(wo ich sitzen blieb, im Wahn,

dass die Bahnen, wie vor Jahren

noch bis hin zur Kirche fahren!)

Immer die Chaussee

bis ich vor dem Schilde steh!

Grüna steht auf diesem Schild

und mein Herz pocht laut und wild.

Es wird mir ganz unbewusst

etwas dämlich in der Brust,

weil ich jetzt betreten werde

endlich einmal Heimaterde.

Un als erstes geht`s vorbei

unten an der Gärtnerei.

An dem Zaun da steht der Meister“

Ludwig“, ach nein Bauer heißt er.

Linker Hand, gleich gegenüber,

steht ´ne Tankstelle, mein Lieber,

die aus Trümmern nur besteht

und wo kein Geschäft mehr geht.

Ab geht, links von meiner Nase,

dann die Reichenbrander Straße.

Mir erzählen ein paar Kinder:

Hinten links wohnt „Bubi Günther“!

Und als nächstes fällt mein Blick

auf ´ne mächtige Fabrik.

Ach, der Schilling hat sich jetzt

auch nach`m Westen abgesetzt.

Etwas später, auf der Brücke,

lass ich schweifen meine Blicke

nach der alten Poltermühle.

Aber Mensch! Wo ist der viele

schöne Wald denn bloß geblieben

den die Grünaer so lieben?

An der Brücke (Leute, Leute)

steht ein wuchtiges Gebäude.

Etwas weiter scheint ein Haus,

zwischen großen Pappeln raus.

Menschenskind ich bin ein Ross!

Haus sag ich, das ist ein Schloss.

Da muss ich durch die Mauerlücken,

in das Heiligtum mal blicken.

Ach da steht ein nackter Mann

(bloß aus Stein), viel ist nicht dran

Und der denkt noch hin und wieder,

an den Abel und die Brüder.

Den ihr Blick war (wie gemein)

nicht so dauerhaft wie Stein.

Links im Garten steht `ne Ziege

ein sehr unfreundliches „Määäh“

Während ich vorüber geh…..

Mehr gibt es wie versprochen in der nächsten Ausgabe. Und da gerade auch Abel erwähnt wurde, möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass die Zerstörungen und Beschädigungen auf unserem Friedhof mehr als pietätlos zu bezeichnen sind. Auch am denkmalgeschützen Abel-Grab.

Nun wünsche ich allen einen schönen Sommer, kommt gesund aus dem Urlaub wieder, viel Spaß beim Lesen und bis spätestens zur Kirmes, denn „Ente gut, alles gut“…

Wir hatten Besuch… Ja, sowas gibt es nur in der Kulturhauptstadt 2025 und ihren blühenden Landschaften….

Es ist wie in einem wunderschönen Traume,

das Grüne wächst nicht nur oben am Baume,

drum werde ich jetzt noch etwas weiter träum,

liebe Grüße von Euerm Lutz aus der 109!

Lutz Neubert, Ortsvorsteher Grüna

Dieser Artikel stammt aus dem Ortschaftsanzeiger Grüna / Mittelbach August 2022

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