Der Grünaer Ortsvorsteher berichtet

Nun, man möge es kaum glauben, …

… , da erscheint am Kalender doch tatsächlich schon der 1. Advent, und es beginnt der letzte Monat des Jahres 2021. Die Zeit bis dato war durchwachsen, manchmal auch unsicher, einige Projekte konnten sich einer Umsetzung erfreuen, andere warten noch auf tatkräftige Unterstützer, und so drehen die Zeiger der Uhr unentwegt ihre Runden und schenkten uns vom 30. Oktober auf den 31. nicht nur ganze 60 Minuten länger sondern auch noch ein wahres und sonnig goldenes Herbstwochenende. Vielerorts konnte im Garten noch mal losgelegt werden, bevor dann die doch etwas trüberen Tage im Anmarsch waren. Und unser Ortseingang glänzte am besagten Wochenende zum Reformationstag in „Clärchen`s Schein“, ein Dankeschön an Carola Hilkman und die fleißigen Helferlein, auch in diesem Zusammenhang für die Pflanzaktion der Baumscheiben auf dem Hexenberg. Und so darf und kann man sich an doch so vielen kleinen Dingen erfreuen. Fazit – alles hätte viel schlechter kommen können, also das Glück schätzen und das Beste daraus machen.

Und da dies die letzte Ausgabe des Jahres ist und vieles sich hier mit Texten und Anzeigen wiederfinden wird, möchte ich es hier auch gar nicht erst in die Länge ziehen, liebe Leser des Ortsblattes. Und damit ein Gruß zu unseren Nachbarn nach Mittelbach, alles „genderfrei“, denn wir wollen schon bei den Wurzeln bleiben. An dieser Stelle den Kameraden der Feuerwehr auch meinen Glückwunsch, insbesondere den Herren Frank Trochold und André Göckeritz, denn selbige erhielten eine Ehrung für verdienstvolle Feuerwehrangehörige. Die Auszeichnungsveranstaltung hierzu fand am 3. November 2021 im Stadion an der Gellertstraße 29 statt. Unsere Chemnitzer Stadtverwaltung hat es zu einer festen Größe und zu einer schönen Tradition gemacht, ausgewählte Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Chemnitz für ihren langjährigen engagierten Dienst bzw. für besonders herausragende Leistungen auszuzeichnen. Dabei ehrte unser Bürgermeister Ralph Burghart im Beisein des Oberbürgermeisters Sven Schulze, des Amtsleiter des Amtes 37 (Feuerwehr), René Kraus, sowie des Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes Chemnitz e.V., Thomas Jacob, insgesamt 29 Angehörige der Feuerwehr Chemnitz. Die beiden genannten Herren erhielten dabei das Feuerwehrehrenzeichen am Band in der Stufe Silber - bedeutet 25 Jahre im Dienste der Feuerwehr, immer unter Einsatz des eigenen Lebens. Und damit nochmals Dank an alle Kameraden der Feuerwehr Grüna und Mittelbach.

Nunmehr ein Grußwort an dieser Stelle, natürlich vom ersten Bürger unserer Stadt Chemnitz, unseren Oberbürgermeister Sven Schulze.


Liebe Chemnitzerinnen und Chemnitzer in den Ortschaften,

es war ein ereignisreiches Jahr in Chemnitz – mit Licht und auch Schatten. Was überwiegt, muss jeder für sich selber beantworten. Trotz der sehr schwierigen zwölf Monate denke ich, dass wir trotz allem zufrieden auf das Jahr zurückblicken können.

Natürlich konnten wir vor zwölf Monaten noch nicht absehen, was dieses Jahr bringen würde, welche schwierigen und welche guten Nachrichten uns ereilen.

Leider bestimmt die Corona-Pandemie weiter unseren Alltag.

Und doch hat unsere Stadt trotz aller Schwierigkeiten für positive Schlagzeilen gesorgt. Beispielsweise ist Chemnitz Teil des bundesweiten Wasserstoffzentrums und damit Impulsgeber in einer zukunftsträchtigen Technologie. Die Kulturhauptstadt Europas 2025 wird langsam sichtbar. Mit unseren Aktionen, wie dem European Peace Ride – unserer Friedensfahrt nach Prag – und der ersten Pflanzung für die europäische Parade der Apfelbäume, richten wir den Scheinwerfer auf Chemnitz. Freiluftveranstaltungen, wie die Filmnächte auf dem Theaterplatz, der Chemnitzer CULTUR-SOMMER, der Parksommer und das Weindorf brachten im Sommer Leben zurück in die Stadt. All diese Veranstaltungen und Projekte sind keine Erfolge Einzelner. Es sind gemeinsame Erfolge, zu denen viele Macherinnen und Machern der Stadt beigetragen haben. Dieses WIR, das auch das „europäische Lebensgefühl“ prägt, ist das große Potential unserer Stadt. Von diesem WIR-Gefühl werden wir auch 2025 profitieren, wenn Gästen aus dem In- und Ausland unser europäisches Chemnitz entdecken.

Ganz herzlich möchte ich mich bei Ihnen allen für das in 2021 Geleistete bedanken, und dass Sie trotz aller Einschränkungen an der erfolgreichen Entwicklung unserer

Stadt mitgewirkt haben. Unsere gemeinsame Arbeit für Chemnitz als eine Stadt, auf die wir selbst mit Stolz und andere mit Respekt blicken, geht weiter. Viel ist schon erreicht und es bleibt auch noch einiges zu tun. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien frohe und besinnliche Weihnachten und ein gesundes und friedliches Jahr 2022, das hoffentlich geprägt ist von vielen schönen Momenten und vor allem von Zuversicht.

Ihr Sven Schulze

Unserem Oberbürgermeister wünschen wir damit friedvolles Weihnachtsfest und Jahreswechsel mit weiterhin viel Kraft für sein Amt auch in 2022 und darüber hinaus. Vielfältig war das abschließende Jahresgespräch mit ihm und den Ortsvorstehern. Folgende Punkte standen dabei am 11.11. auf der Tagesordnung:

  1. 50hertz und seine Aufgabe in der Energiewende (dabei stellte der Leiter des Regionalzentrums Ost, Herr Granzow, das Unternehmen und seine Aufgaben vor)

  2. Status der Ortsvorsteher insbesondere zur Haushaltsplanung

  3. Übertragbarkeit von Haushaltsmitteln, Verfügungsfond, Zuschüsse, Vereine

  4. Beschluss 25 Jahre Eingemeindung BA-025/2021

  5. Internetauftritt der Ortschaften

Zum ersten Punkt sei erwähnt, dass der Gastgeber pandemiebedingt uns seine Räumlichkeiten in Röhrsdorf unter Einhaltung zur Verfügung stellte.

Und weiterhin sei Frau Carola Hilkman gedankt für die Zuarbeit an die Stadtverwaltung, denn alle Ortsteile finden sich nach Jahrzehnten endlich auf der Startseite wieder, auch wenn die Aktualisierung von Daten noch klemmt, so ist man bemüht, dies auch noch in den Griff zu bekommen…

„War stets bemüht“ – ein Satz, welcher sich manchmal auf den Zeugnissen wiederfand. Leider gab es an diesem Tage bzw. Abend auch keine Martinsgans, aber in Hinblick auf die Weihnachtsgans gelten die vorhin erwähnten Wünsche für das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel natürlich auch allen Mitarbeitern der Stadtverwaltung, unserem Bauhof, dem Personal der Bürgerservicestelle, dem Stadtrat und unserem Ortschaftsrat in Grüna und Mittelbach, sowie Frau Heike Dybeck, unserer Mitarbeiterin für den Ortschaftsrat (sie kann aus den Augen lesen…).

Nun, wie mancher schon bemerkt und bestaunt hat, ist auch ein Teil unseres Spielplatzes eingezäunt, nicht etwa wegen Pandemiezonen, gern hätte ich hier schon eine Skizze des Neuentstehenden vorgestellt, aber die Zuarbeit war leider nicht vorhanden, das Bauanlaufgespräch mit dem Grünflächenamt, dem Planer und der ausführenden Firma hat auch einen „etwas besonderen“ Eindruck nicht nur bei mir hinterlassen. Und so denke ich immer wieder im stillen Kämmerlein, wie schön es doch wäre, wenn wir alle etwas respektvoller miteinander umgehen würden. Grob gesagt, nach mindestens 3 Jahren und einer bereits fertigen Planung, wurde hier nochmal geplant und ein Baustart für Ende Oktober anvisiert (Rückbau etc. – vielleicht hätte sich eine Einrichtung über die alten Spielgeräte noch gefreut…). So wurde die Einweihungsfeier und der Abschluss der Arbeiten mit dem 31.12.2021 datiert. Sportlich und passend zum Anlass könnte man eine Rakete steigen lassen, aber es soll ja noch eine zwei- bis dreimalige Rasenmahd laut Ausschreibung erfolgen, deshalb wohl Freigabe des momentanen eingezäunten Wildgeheges erst Ende Mai, oder sagen wir lieber Juni, Juli 2022. Bis dahin wird im Kinderzimmer gespielt, oder so….Im Protokoll einer Ortschaftsratssitzung findet es sich in Buchstaben eingepackt so wieder: Spielplatz Gessnerpark. Und dann ist noch eine wunderbare Idee von Frau Vogel, der Sprecherin des Elternrates unserer Grundschule, zu erwähnen, die Eröffnung gebührend mit einem Fest zu feiern.

Es fand eine Bauvorlaufbesprechnung mit 3 Vertretern des Grünflächenamtes und 3 Vertretern der ausführenden Firma statt. Aufgrund des Zeitfensters (Ende Oktober-31.12.2021) war die Stimmung angespannt. Weiterhin gab es durch den Inhalt der Ausschreibung Unklarheiten, da nicht ersichtlich war, welche zertifizierten Stoffe eingebracht werden sollten. Bisher wurden für den Spielplatz zwei Planungen erstellt und ein weiterer Planer war ebenfalls bei dem Termin zugegen.

Er appelliert an den StR, Herrn Franke, sich beim Amt nach der Handhabung zu erkundigen. Bei der letzten Ausschreibung wurden nur Gebote bis 63.000 EUR akzeptiert, obwohl 150.000 EUR zur Verfügung standen. Damit sei unschlüssig, was mit dem Restgeld passiert. Im Nachgang sollen Bäume entfernt werden, was allerdings ohne Nachtrag erfolgen solle. Aber die Bitte um eine Zuarbeit für das Ortsblatt wurde vor Ort verwehrt. Per Email wurde dann mitgeteilt, „dass die Zuarbeit im Nachgang erfolge und dass OV Herr Neubert befürchtet, dass der Spielplatz erst Juni/Juli 2022 freigegeben werde“.

Tja, wer die Wahl hat, hat die Qual, und Wahlen waren ja auch noch im Jahre 2021. Und so hat unser Ortschaftsratmitglied Bernhard Herrmann, der auch dem Stadtrat angehört, den Weg nach Berlin in den größten Bundestag aller Zeiten geschafft. Dazu Glückwunsch und immer ein glückliches Händchen bei allen Entscheidungen, welche in der Hauptstadt hoffentlich immer zum Wohle und Nutzen der zahlenden Bürger dieses Landes getroffen werden, und bei „Grün“ immer mit an unser „Grüna“ denken!

2G-Regelung oder doch lieber 3G? Über den generellen Ausgang muss, glaube ich, hier keine Auswertung getroffen werden, denn getroffen und betroffen hat es einige gemacht.

Am 7. September 1949 gab es im Bundestag die erste Sitzung, er hat also schon 72 Jahre auf dem Buckel“, dagegen jungfräulich knackige 30 Jahre feierte am 1. Oktober 2021 unser Pflegeteam um Annette Fleischer. Glückwunsch für Bereitschaft Tag und Nacht in einem doch immer mehr an Respekt und Wertschätzung - zum Glück - gewinnenden Berufsstand.

Den Respekt und die Wertschätzung nicht nur von meiner Seite aus möchte ich Familien Dr. Ritter Senior und Fr. Ritter Junior nebst Herrn Mallmann an dieser Stelle nochmals zollen, denn aufgrund von Krankheit unserer Familie Elbe wurde kurzerhand der Urlaub von beiden Familien abgebrochen, um die medizinische Versorgung nicht nur im Einzugsgebiet zu gewährleisten! Schließlich waren 6 Praxen von einer vorübergehend bedingten Schließung betroffen. Ich glaube, nicht jeder hätte in der heutigen Zeit so verantwortungsbewusst gehandelt. Deshalb ist es nicht nur ein Glücksfall, dass diese Praxis einer Weiterführung sich erfreuen durfte, sondern ein unbezahlbares Gut bei allem Arztnotstand nicht nur in Chemnitz. Danke, dass es Sie in Grüna gibt.

Und damit zurück zu den „Wurzeln“, welche manchem Herbststurm standhielten oder auch nicht. So hatten unsere Wanderfreunde Glück im Unglück, dass der umgeknickte Baum nicht das Dach unserer schönen Dachsbaude zerstörte, welche nicht nur Heimstätte für allerlei geselliger Veranstaltungen ist, sondern auch Zielpunkt des alljährlich stattfindenden Grünaer Wandertreffs. Mit über 200 Wanderfreunden aus nah und fern und bei schönen Herbstwanderwetter fühlte nicht nur ich mich mehr als wohl beim am 17. Oktober mit allerlei leckeren vom Grill und frisch gebackenem Kuchen. Natürlich glänzte auch so mancher gut gekühlte „blonde Hals“ in der Sonne und erfreute so manche durstige Kehle.

Und auch gefeiert wurde mit einem Ausflug im November der 20. Geburtstag unseres am 13.03.2001 gegründeten Heimatvereines. Manche Anekdote, manches Foto und viele Erinnerungen werden diesen Tag noch lang nachhallen lassen.

Nachhallen soll auch die Information von unserem DRK, denn er wird gebraucht, der rote Saft, und damit meine ich nicht den Glühwein etc.


Sicherung der Blutversorgung im Dezember: Kurze Haltbarkeit von Blutpräparaten bedingt kontinuierliches Spenden

Auch das Jahr 2021 hat die DRK-Blutspende pandemiebedingt wieder vor große Herausforderungen gestellt. Nur mit Hilfe engagierter Blutspenderinnen und -spender kann der Blutbedarf von Kliniken und weiteren medizinischen Versorgungszentren für ihre Patienten gesichert werden.

Wer sein Blut spendet, macht damit nicht nur einem Patienten oder einer Patientin ein großes Geschenk, er kann bis zu drei Menschen mit einer Spende helfen. Denn bei einer Vollblutspende werden 500 ml Blut entnommen, die im Anschluss in drei Präparate aufgetrennt werden: ein Erythrozytenkonzentrat (rote Blutkörperchen) ist maximal 42 Tage einsetzbar, ein Thrombozytenkonzentrat (Blutplättchen) ist lediglich vier bis fünf Tage haltbar, die längste Haltbarkeit hat das Blutplasma, das tiefgefroren gelagert wird und bis zu zwei Jahre nach der Herstellung einsetzbar ist.

Wegen der kurzen Haltbarkeit einzelner Blutpräparate bittet das DRK auch kurz vor dem Jahreswechsel noch einmal intensiv um Blutspenden. Damit die Patientenversorgung über die Weihnachtsfeiertage stabil gehalten werden kann, werden auch in diesem Jahr wieder zusätzlich zu den regulären Dezemberterminen an ausgewählten Terminorten am 2. Weihnachtsfeiertag, 26.12.2021, Sonderblutspendetermine angeboten.

Alle Termine, sowie die erforderliche Terminreservierung sind zu finden unter https://www.blutspende-nordost.de/blutspendetermine/, darüber hinaus kann die Terminreservierung auch über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11 erfolgen, dort werden auch weitere Informationen erteilt.

Auch nach einer Impfung mit den in Deutschland zugelassenen Impfstoffen gegen das Corona-Virus ist eine Blutspende am Tag nach der Impfung möglich, sofern sich der Geimpfte gesund fühlt. Hinweis für Reiserückkehrer (vorbehaltlich Änderungen, die unter www.blutspende-nordost.de kommuniziert werden): Blutspendewillige, die innerhalb der letzten 10 Tage vor der Blutspende aus dem Ausland zurückgekehrt sind, müssen bei der Anmeldung einen Impf-, Test- oder Genesenen-Nachweis vorlegen - 3-G-Regel (Testergebnis darf nicht älter als 24 Stunden sein).


Vieles unterliegt bei dem Erscheinen dieser Ausgabe bestimmt neuen Regelungen. Aber auf eine Aktion möchte ich dennoch aufmerksam machen: sollte Ihrerseits Interesse bestehen, mit unserer Grundschule in Kontakt zu treten, was nicht nur ich mir wünschen würde. Hierfür fand ein Gespräch mit unserer neuen Schulleiterin Frau Hartmann statt, welchem auch mein Stellvertreter Herr Richard Aurich beiwohnte. Mit Dank an Frau Hartmann für die zusammengestellten Punkte geht es hinein in die Aufholjagd nach Corona und das entsprechende Aktionsprogramm

Einen Schwerpunkt der Umsetzung des Programms bildet die Maßnahme „Unterrichtsergänzende und unterrichtsintegrierte Förder- und Nachhilfeangebote“ an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen. Die Angebote sollen ab dem Schuljahr 2021/2022 ergänzend zum Unterricht oder als unterrichtsintegrierte Elemente stattfinden.

Möglich sind alle Angebote, die in der Schule oder gebündelt an anderem Ort, z. B. durch Volkshochschulen und private Nachhilfeschulen, stattfinden. Ausgangspunkt bilden die von den Lehrkräften diagnostizierten Lernrückstände. Einzelne Schülerinnen und Schüler bzw. Schülergruppen können auf dieser Grundlage Nachhilfe innerhalb der Schule oder an einer Nachhilfeeinrichtung erhalten. Dies betrifft auch Angebote zur Sprachförderung einschließlich Deutsch als Zweitsprache für Schülerinnen und Schüler in Vorbereitungsklassen. Es können Mentoren und Schülerpatenschaften und auch niedrigschwellige Nachhilfe finanziert werden, auch außerschulische Lernorte können genutzt werden, ebenso Angebote von externen Bildungsträgern oder zusätzliche Angebote von Hortträgern in und außerhalb der Ferienzeiten.

Die Schulen wählen die konkreten Angebote sowie die Vertragspartner eigenständig aus, sodass den individuellen Wünschen, Vorstellungen und Bedarfen vor Ort entsprochen und ein hohes Maß an Flexibilität erreicht werden kann. Zu diesem Zweck wird ihnen ein Orientierungsbudget an finanziellen Mitteln bereitgestellt, mit dem sie eigenständig Dienstleistungsverträge mit externen Partnern schließen können. Die Höhe des Budgets orientiert sich an der Schülerzahl Ihrer Schule – pro Schüler stehen 60 € zur Verfügung. Der resultierende Budgetbetrag soll zunächst der Orientierung dienen. Werden in höherem Umfang Budgetmittel benötigt, können diese ggf. nach Absprache mit der Servicestelle im Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) zur Verfügung gestellt werden.

Um ein möglichst hohes Maß an Selbstständigkeit im Umgang mit dem Budget für die Schulen zu erreichen, besteht die Möglichkeit, Dienstleistungsverträge mit ausgewählten Vertragspartnern in Vertretung des Freistaates Sachsen abzuschließen. Gegenstand von Dienstleistungsverträgen können selbständige Leistungen verschiedenster Art sein.

In der Auswahl der Aufgaben und Tätigkeiten, die aus dem zur Verfügung gestellten Budget finanziert werden, ist die Schule weitgehend frei.

Die Grenzen der Budgetnutzung sind folgende:

  • Es muss sich um Aufgaben handeln, die den Zielen des Corona-Aufholprogramms entsprechen, d. h. dem Aufholen von Lernrückständen durch unterrichtsergänzende und unterrichtsintegrierte Förder- und Nachhilfeangebote,

  • es dürfen keine baulichen Investitionen oder Sachausstattung finanziert werden,

  • das originäre Unterrichten ist als Aufgabe und Tätigkeit ausgeschlossen (dies betrifft auch die Vertretung von Unterrichtsstunden) und

  • bereits im Landesdienst befindliche Lehrkräfte dürfen nicht zusätzlich über das Budget für eine Aufgabenerfüllung herangezogen und damit zusätzlich vergütet werden, hierfür stehen im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona“ Mittel für MAU-Stunden zur Verfügung.

Da das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ auf die Schuljahre 2021/22 und 2022/23 beschränkt ist, sind Verträge mit einer Laufzeit bis maximal 31.7.2023 möglich.

Der Dienstleistende/Auftragnehmer unterliegt im Gegenzug nicht den arbeitsrechtlichen Schutzvorschriften.

Auftragnehmer versichern sich ggf. selbst und müssen auch selbst die Einkommensteuer abführen. Eine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall sowie Urlaub oder andere tarifliche Leistungen können vom Auftragnehmer nicht beansprucht werden.

Erbringt der Auftragnehmer neben seiner Tätigkeit an der Schule weitere (vergleichbare) Tätigkeiten für Dritte, liegt ein Indiz für eine selbstständige Tätigkeit vor, für die ein Dienstleistungsvertrag abgeschlossen werden kann. Der persönliche Status des potentiellen Auftragnehmers (z. B. Studierende, Rentner, Pensionär, berufstätig, arbeitslos) ist für die Bewertung, ob eine selbständige Tätigkeit vorliegt, nicht von Bedeutung.

Dienstleistungsverträge können beispielsweise in folgenden Bereichen abgeschlossen werden:

  • Unterrichtsergänzende Förder- und Nachhilfeangebote,

  • Unterrichtsintegrierende Förder- und Nachhilfeangebote,

  • Maßnahmen/Veranstaltungen mit Bildungsinhalten für Schüler und Schülerinnen.

Die Dienstleister müssen außerdem den Masernschutz nachweisen und ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.

Von der Grundschule spazieren wir durch das „Schulgässl“ und biegen an der Chemnitzer rechts ab in Richtung Chemnitzer 109, dem Rathaus mit Blick auf unsere Bürgerservicestelle, denn es gibt etwas Neues aus ihr zu berichten und wir „gendern“ jetzt mal eine Runde als Abwechslung dazu. Hervorgegangen aus einem Gespräch im Grünaer Rathaus, plant das Bürgeramt, die Bürgerservicestellen zunächst testweise mit der Entgegennahme von Erstanträgen auf Fahrerlaubnisse für die Klassen AM (Moped), B (Pkw bis 3,5 t) und BF17 (Begleitetes Fahren) sowie der Gebührenvereinnahmung hierzu zu beauftragen. Ziel ist es, den durch die Pandemie und die Einführung der Regelungen zum Zwangsumtausch befristeter Führerscheine bedingten Bearbeitungsstau in der Fahrerlaubnisbehörde abzubauen und den Fahranfänger:innen die zeitnahe Möglichkeit zur Antragstellung und letztlich Prüfungsablegung zu geben. Aus meiner Sicht ist dies in den Ortschaften insbesondere auch im Hinblick auf die häufige Begleitung der minderjährigen Antragsteller:innen durch ihre gesetzlichen Vertreter sinnvoll. Die Vorsprache wird ohne Terminvergabe erfolgen, so dass es unter Umständen auch mal zu längeren Wartezeiten kommen kann. Ist der Andrang  zu groß, kann es auch passieren, dass nicht alle erscheinenden Antragsteller:innen an einem Tage bearbeitet werden können. Die Kolleg:innen werden sich sehr bemühen, den Anliegen schnell gerecht zu werden. Eine Bearbeitung anderer Fahrerlaubnisanliegen, insbesondere der Führerscheintausch, ist technisch in den Ortschaften aktuell nicht möglich. Darüber wurden auch die Fahrschulen informiert, beginnend mit Kalenderwoche 41.

Und wir bleiben im Hause, denn am 4.11. trafen sich dort auf meine Einladung hin noch weitere Damen und Herren, stellvertretend sind auf dem Foto Herr Matthias Liersch, Leiter der Geschäftsstelle unserer Volksbank in Grüna, und Frau Steffi Neidl von der Potential-Akademie und Unternehmensberaterin. An dieser Stelle sei angemerkt, dass sich Grüna ab 2022 auf eine jährliche feste Unterstützungsspende unserer Volksbank für die Kirmes erfreuen darf. Danke dafür an den Vorstand Gunnar Bertram.

Neben Herrn Peter Simmel, Marco Hartwig von der Handwerkskammer, den Geschäftsführen unserer FORTIS FALKUTAS, Frau Fröhlich und Herrn Poschbeck, waren zudem anwesend: Ortschaftsratsmitglied und Obermeister der Zimmerinnung, Herr Steffen Beckmann, aus einem Grünaer Traditionsunternehmen, der Gürtlerei Paul Lorenz, der Inhaber Herr Mario Lorenz, sowie als Vertretung unseres Landtages, Herr Peter Patt, MdL. Es wurde nicht nur über Fachkräftemangel etc. debattiert, sondern es wurde auch an diesem Nachmittag der Grundstein für ein neues Format gelegt, zu welchem, wenn es die Situation wieder zulässt, auf weitere Grünaer Unternehmungen zugegangen wird, denn alle sind eine feste Größe in unserem Ort und prägen so auch dessen Bild maßgeblich mit. In der Presse wurde im Nachgang Aufmerksamkeit gewägt, was es in Grüna denn noch alles für alte Handwerksberufe gibt. Unser Ziel sollte sein, diese auch weiterhin aufrecht zu erhalten, und manchmal beginnt dies zielführend schon auf der Schulbank, wenn man darüber mehr berichtet.

Und so leben viele Generationen friedvoll nebeneinander und miteinander in unserem Grüna, Probleme kann man lösen, wenn man sie erst einmal angeht. Umso erfreulicher auch die Tatsache, dass ich das Richtfest für das Haus „Waldquell“ am Waldesrand als Ortsvorsteher miterleben durfte. Eine wahre Bereicherung nicht nur für die Bewohner, sondern ich denke auch für Grüna und die Stadt. Frau Karla McCabe, Leiterin der Stadtmission Chemnitz, und Herr Marcel Kaden, Leiter des Heimes in Grüna, berichteten dazu im Ortschaftsrat über den gegenwärtigen Stand am Hause. Man sollte nicht vergessen, dass seit 1869 die Stadtmission Chemnitz e.V. Hilfe leistet und sich damit seit jeher auf die Bedürfnisse der Menschen in Chemnitz einstellt. Innerhalb dieser 150 Jahre Vereinsgeschichte ist ein großes diakonisches Wirkungsfeld entstanden, das aus der Stadt Chemnitz genauso wie aus der Diakonielandschaft in Sachsen nicht mehr wegzudenken ist. Es sei angemerkt, dass sich gerade auch in jetziger Zeit und mancher Krise sich 1.500 Menschen in der Stadtmission und ihrer Tochtergesellschaft jährlich um ca. 14.000 Klientinnen und Klienten in den unterschiedlichsten Arbeitszweigen sorgen, welche von Pflege über Angebote für Menschen mit Behinderung bis hin zu vielfältigster sozialer Arbeit reichen. Dies sollte an dieser Stelle gewürdigt werden.

Würdigung im stillen Gedenken gab es auch zum Volkstrauertag an unserem “Kriegerdenkmal“. Mehr dazu in einem gesonderten Artikel und mit Dank an dieser Stelle an die Mitglieder der Scheibenschützen-Gesellschaft zu Grüna 1850 e.V., welche sich ebenso fürsorglich um die Pflege und Säuberung an dortiger Stelle kümmert - im „Ehrenamt“ versteht sich - und damit auch ein Stück Geschichte pflegen. Dank auch an unseren Pfarrer, welcher den Gottesdienst teilweise nach außen verlegte und die Grünaer, welche an diesem Tage der Gefallenen vor Ort gedachten. Ich finde dies sollte aus Respekt mehr als eine feste Größe im Orte werden.

Weitere Termine für Grüna und Mittelbach finden Sie im Innenteil – traditionell im Veranstaltungskalender für 2022… Mal schauen, was man dann (noch) darf….

Gedenken auch an dieser Stelle dem verstorbenen Mitglied des Wintersportvereines Grüna e.V., Herrn Günter Riedel. Im würdigen Rahmen anlässlich des Sachsenpokals und dem 31. Abendsprunglauf wurde er am 25. September von den Vereinsmitgliedern und Gästen offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Jahrzehnte prägte er das Gesicht des Vereines mit großer Außenwirkung, kümmerte sich mit um Nachwuchsarbeit, war Leiter des Kampfrichterwesens des Vereines und gleichzeitig viele Jahre tätig als Kampfrichterobmann des Skiverbandes Sachsen. Lieber Günter, wir werden Dich in liebevoller Erinnerung behalten und danken Dir für das Geleistete, was mehrere Ortsblätter füllen könnte. Seinen Angehörigen auf diesem Wege möchte ich stellvertretend Trost spenden bei der Bewältigung der Trauer.

Mit großem Interesse wurden die Ausführungen zum geplanten Baugebiet an der Dorfstraße wahrgenommen, welches in einer Informationsrunde am 14.10.2021 im Ratssaal öffentlich vorgestellt wurde. Von Begeisterung bis zu Kritik waren bei diesem mehr als gut besuchten Termin alle Variationen vertreten, welche das Stadtplanungsamt, vertreten durch Herrn Hamann, als Hausaufgaben zum Technischen Rathaus Chemnitz mitgenommen hat. Über den weiteren Verlauf/Kenntnisstand möchten wir Sie auf dem Laufenden halten – Fakt ist, die vielen Anrufe, Mails nach Veröffentlichung im Ortsblatt, lassen deutlich erkennen, welch großer Bedarf vorhanden ist, in Grüna Fuß zu fassen. Wenn dafür natürlich die Rahmenbedingungen gegeben sind und es eine koordinierte Information und Kommunikation seitens der Stadt mit den Eigentümern und dem Umfeld gibt.

Mit einer kurzfristig geplanten Pflanzaktion des CDU Ortsverbandes und MdL Peter Patt wurde auch am 14.11.2021 noch unser Storchennest mit Blumenzwiebeln von Frühlingsblühern „aufgehübscht“, denn eines ist gewiss, der nächste Frühling kommt (3G Regelung bei Frühlingsblühern – gesteckt, geblüht, gewelkt….). Ein Dank auch an alle Beteiligten für die gelungene Kooperation der Pflanzaktionen der Baumscheiben im Hexenberg und im Storchennest.

Gesegnete Weinachten und einen friedvollen Jahreswechsel wünscht der CDU-Ortsverband.

Und auch an unserem Poltermühlenteich tut sich etwas in Hinblick Abdichtung des Dammes etc. In Grüna geht noch was - mit einem weinenden Auge auf den 11.11. und die Mitglieder des GFC e.V, welche gern eine Auftaktveranstaltung nach langer Zeit des Stillhaltens gemacht hätten. Schauen wir ebenso gebannt in das Jahr 2022!

Doch zuvor möchte ich Ihnen, verehrte Leser, ein friedvolles Weihnachtsfest mit dem verbundenen Jahreswechsel wünschen, dies auch im Namen des Ortschaftsrates – Bleiben Sie gesund in der Hoffnung auf nochmaliges Sehen auf unserem Weihnachtsmarkt…

Eine Episode am Rande, nachdem vor Wochen der Papierkorb an der Haltestelle Folklorehof leider durch Randalieren ein jehes Ende auf dem Asphalt fand, wurde eine Botschaft mittels Brieftaube an die CVAG geschickt, welche auch ihr Ziel schnell erreichte mit der Info, dass dieser Sachverhalt zuständiger Weise an das Tiefbauamt weitergeleitet wurde. Dort kam die Taube zwar an, aber scheinbar war die Botschaft verschwunden, ebenso wie der Ersatz. Chemnitz muss sparen, deshalb eine Leerung weniger erforderlich. Die Thematik Abfallgebührenerhöhung erspare ich dem Ortsblatt lieber… Eines sei aber wohlwollend erwähnt – der Leiter des Tiefbauamtes, Bernd Grygorzyk, ermöglichte auf kurzem Dienstwege einen Gesprächstermin bei der Firma Wiegel, unseren Feuerverzinkern, in Hinblick auf das Problem Kanal, Bach, Mittelbacher Straße, bei Starregen – siehe Kirmes…

Stille Nacht…

Manchmal stellt Ihr Euch die Frage,

warum ich eine Maske trage?

Und dies, seitdem es mich schon gab,

trug ich sie auch jeden Tag.

Meine Haare und der Bart Schneeweiß,

seh‘ ich auf der Welt viel Schei…

Doch was es im Moment auf dem Erdenball gibt, ist nicht zu toppen,

da denkt sich selbst der Weihnachtsmann, man will ihn foppen.

Selbst eine neugewählte Regierung in Eurem hochbezahlten Staate

ist scheinbar von Anfang an nicht der Herr der Nation und der Lage.

Gab es im Weihnachtsliederreigen,

schon ‘nen Ausblick auf diese Zeiten?

Ihr Kinderlein kommet“… und siehe da,

kamen sie in geballter Schaar!

Morgen Kinder wird’s was geben“

reicht das Geld noch für das Leben?

Lasst uns froh und munter sein“,

ja zu Weihnachten feiert jeder allein.

Es ist für uns eine Zeit angekommen“

hat man hier schon lang vernommen.

Die gute Zeit im Klimawandel

lässt vielerorts entstehen ganz neuen Handel.

Wo ich einst früher noch mit meinen treuen Rentieren kam geritten,

darf ich heute von Herrn Scheuer aus nur noch mit dem Elektroschlitten.

Bekommt man heutzutage also alles aufdiktiert von denen da ganz oben,

wo sich selbst der kleinste Spa(h)n kann über alle Ma(a)snahmen loben.

Bezahlt wird fein brav alles von Euch – erduldet bitte nicht alles und länger,

sonst gibt es irgendwann auf der ganzen Welt nur noch „Weihnachtsmänner“.

Wobei auch nicht ganz so schlecht, denn immerhin geht er nicht zu „gendern“,

sieht man ihn doch schon von weitem mit Sack durch die Gegend schlendern.

Nun am 24.Dezember klopf ich dann mit selbigen wieder an Eure Pforte,

und es bestätigen sich erneut dann die 3 Worte – bleib im Orte!

Und in diesem hörte ich aus der Ferne schon gar ganz fröhliches Gegacker,

es gibt eine neue Chorleiterin - ein Dankeschön an Frau Frances Haacker!

Verzichtet nicht auf Fleisch und die leckere Gans. Denkt, das ist doch gesund,

denn wer schmeißt sich schon Weihnachten gern nur Soja in den Schlund?

Also bleibt gesund und munter,

fallt nicht im Rausch vom Christbaum runter,

lasst uns an allem was kommt im Neuen Jahre gemeinsam daran erfreu‘n!

In diesem Sinne grüßt Euch der „Weihnachtsmann“ aus der Chemnitzer 109!


Lutz Neubert, Ortsvorsteher Grüna

Dieser Artikel stammt aus dem Ortschaftsanzeiger Grüna / Mittelbach Dezember 2021

gruena-online.de

Der Heimatverein Grüna e.V. betreibt diese Internetseite, um unserem Ortsteil Grüna eine gewisse Eigenständigkeit zu erhalten.

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