Der Grünaer Ortsvorsteher berichtet

Der Grünaer Ortsvorsteher berichtet

Das Leben beginnt wieder zu pulsieren…

Und man darf endlich so viele lang vermisste Dinge wieder tun, ja unser OB bringt es auf den Punkt – Lichtblicke, deshalb lassen wir liebe Leserinnen und Leser dieser Ausgabe unseres gefragten Ortsblattes an dieser Stelle dem OB den Vortritt und die Sonne scheinen.

Liebe Chemnitzerinnen und Chemnitzer in den Ortschaften Grüna und Mittelbach,

es sind die Lichtblicke, die uns hoffnungsvoll in die Zukunft schauen lassen. Mit diesem Sommer nähern wir uns etwas der Normalität an. Es werden wieder Veranstaltungen im Freien durchgeführt, wie beispielsweise der Chemnitzer CULTURSOMMER, der mit 37 Veranstaltungen an 30 Tagen in vielen Teilen der Stadt für Leben sorgt. Auch Sport in der Gruppe ist wieder möglich. Und gemeinsam können wir uns am guten Wetter in den Biergärten und Gastro-Bereichen der Stadt erfreuen. Denn sie haben geöffnet. Ein tolles Gefühl, zu spüren, dass die Stadt wieder zum Leben erwacht.

Auch Ferien- und Urlaubsaktivitäten sind in diesem Sommer wieder möglich. Das ist für das seelische Wohlbefinden von uns allen wichtig. Die Lust aufs Reisen, entfernte Orte mit anderen Eindrücken, Gerüchen und Geschmäckern zu entdecken, steigt. Meer oder Berge, Strand oder Almwiese, die Möglichkeiten, seinen Sommerurlaub zu verbringen, sind breiter geworden.

Bitte sehen Sie es mir nach, dass ich trotzdem ein mahnendes Wort an Sie richte: Bitte passen Sie auf sich und andere auf. Wir wollen und dürfen die wiedererlangten und hart erarbeiteten Lockerungen nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Halten Sie sich weiter an die Regeln. Ein klein wenig Achtsamkeit sichert hier eine große Freiheit. So können wir hoffentlich alle einen langen und schönen Sommer verbringen. Genießen Sie ihn.

Nun denn, nehmen wir uns die Worte zu Herzen und genießen den Sommer mit reichlich „C“ultur und weiteren Highlights und Infos und ein freundlicher Hinweis an erster Stelle an Sie – kommen Sie gesund wieder aus dem Urlaub! Egal ob jung oder nicht mehr ganz so jung, das Alter spielt hierbei keine große Rolle, wie bei so vielen Dingen im Leben, zum Beispiel dem „roten“ Saft - damit meine ich keinesfalls den roten Wein, sondern viel wertvolleren und dringend benötigten Saft, gerade zur Urlaubszeit:

Deshalb an dieser Stelle nochmals die Frage - Welche Rolle spielt für eine Blutspende das Alter? Beim DRK sind die Spenderinnen und Spender zwischen 18 und 72 Jahre alt

Um eine Blutspende leisten zu können, muss der oder die Spendende mindestens 18 Jahre alt, also volljährig sein. Denn mit der Volljährigkeit beginnt die rechtliche Entscheidungsgrundlage für die freiwillige Blutspende, für die vorab das Einverständnis erklärt werden muss.

Junge Blutspenderin: Volljährigkeit ist die Voraussetzung zum Leisten einer Blutspende ©DRK-Blutspendedienst In Übereinstimmung mit der „Richtlinie zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Richtlinie Hämotherapie)“ gilt über das 68. Lebensjahr hinaus, dass Spender, die bereits mehrfach Blut gespendet haben und bei denen keine gesundheitlichen Bedenken bestehen, weiterhin Blut spenden können. Dies wird auch dem Umstand gerecht, dass in unserer Gesellschaft immer mehr Menschen bis in ein hohes Alter ein gesundes, sehr vitales Leben führen.

Somit gilt für Spenderinnen und Spender beim DRK Blutspendendienst Nord-Ost:  Als Erstspender sollte man nicht älter als 65 Jahre sein. Wurde bereits öfter Blut gespendet, dann darf genau bis zu dem Tag vor dem 73. Geburtstag Blut gespendet werden.

Bei jedem Blutspendentermin ist ein Arzt oder eine Ärztin vor Ort. Vor der Blutentnahme führt er oder sie bei jedem, der eine Spende leisten möchte, im Rahmen einer kurzen Untersuchung einen gesundheitlichen Check durch und entscheidet darüber, ob alle Voraussetzungen gegeben sind, um an diesem Tag eine Blutspende leisten zu können.

Auch bei sehr hohen Temperaturen sind Blutspenden möglich und bei Einhaltung einiger Voraussetzungen auch gut verträglich. Generell sollte bei großer Hitze über das Tagesmaß von etwa zwei Litern Flüssigkeit hinaus getrunken werden (Wasser, Fruchtsaftschorlen, Kräutertee). Außerdem sollten längere Aufenthalte in der Sonne und körperliche Anstrengung am Tag der Blutspende vermieden werden.

Hinweis: Nach einer Impfung mit den in Deutschland zugelassenen Impfstoffen gegen das Corona-Virus ist eine Blutspende am Tag nach der Impfung möglich, sofern sich der Geimpfte gesund fühlt.

Eine Terminreservierung für alle DRK-Blutspende-Termine ist erforderlich. Sie kann unter https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/ erfolgen oder auch über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11. Die Vorab-Buchung von festen Spendezeiten dient dem reibungslosen Ablauf unter Einhaltung aller aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln.

Den Termin für die nächste Blutspende erfahren Sie wie gewohnt durch die Aushänge in unserem Ort. Also wäre damit zumindest für das Blutspenden die Frage mit dem Alter beantwortet und ein Dank an alle, welche sich am 5. Juli haben „anzapfen“ lassen in unserem KiG.

Und auch daneben, in einer unserer zwei Apotheken von Grüna sieht man, wie groß der Bedarf zur Rückerlangung der Gesundheit ist bzw. was für ein hohes Gut die Gesundheit ist. Doch es gibt ein Ende von jedem Leben, und deshalb möchte ich an dieser Stelle zweier Menschen gedenken, die in Grüna prägende Spuren hinterlassen haben. Zum Einen Herrn Joachim Friebel, seines Zeichen langjähriger Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Grüna und treues Mitglied im Heimatverein Grüna, und zum Zweiten, was mich ebenfalls sehr tief berührt hat, Herrn Hans Olofsson. Ihn durfte ich nicht nur als Unternehmer kennenlernen, sondern als Menschen, welcher gerne lachte, dessen Handschlag und Wort zählte und mit dem man gern auch mal die schönen Seiten des Lebens mit allerlei Anekdoten genießen konnte. Den Angehörigen wünsche ich viel Kraft bei der Bewältigung der Trauer und sage nochmals still DANKE für alles, was beide dem Ort an Freizeit und Herzblut schenkten.

Es wird immer ein Kommen und Gehen geben. Deshalb nicht zu vergessen, unseren Neugeboren ein herzliches Willkommen in Grüna zu sagen. Vorab für die nächste Ausgabe auch schon einmal zum Neugierig-Machen: es wird in Grüna eine kleine Sensation geben, was in Richtung „Neues Zuhause“ geht.

Nun denn, auch nehmen wieder langsam die Vereinstätigkeiten ihre Fahrt auf. Davon konnte sich zum Beispiel auch unser OB bei einem Besuch zum Training am Sonntag dem 20. Juni verschaffen. Als Mitglied im Vorstand des Olympiastützpunktes Sachsen war er sichtlich beeindruckt von der Arbeit der vielen freiwilligen Ehrenämtler, die es gewährleisten, einen normalen geregelten Trainingsablauf zu ermöglichen. Dabei konnten im anschließenden Gespräch auch die kleinen und großen Wehwehchen angesprochen werden in Hinblick auf einen zielorientierten Lösungsansatz. Deshalb auch ein Dankeschön an alle Grünaer Vereine für das Durchhalten bis zum heutigen Tage.

Durchgehalten bei jedem Wetter haben auch unsere Störche in ihrem Nest. Die Schilder sind angebracht – Dank an den Bauhof. Und die Elternstörche sind fleißig auf Futtersuche gewesen, um alle „Schnäbel“ zu versorgen. Das musste sich herum gesprochen haben, denn am 16. Juni landete eine „Delegation“ von 13 Störchen hinter der Schule, um sich scheinbar ein objektives Bild vom Geschehen in Orte und dem Heranwachsen unserer Famile zu machen. Also wenn sich das alles auf die Geburtenrate überträgt, dann kann man schon von einem fruchtbaren Fleckchen Erde reden (Näheres und Bilder dazu im „Horch beim Storch“-Beitrag von Carola Hilkman in diesem Ortsblättl).

Damals wie heute – und nun zu Herrn Stahringer und damit zu einem interessanten Gespräch mit Herrn Marcel Kaden, dem Leiter der Einrichtung „Am Wald“ der Diakonie, und der Direktorin, Frau Karla McCabe. Und „Am Wald“, wie schon länger beobachtet von jedermann, gibt es Veränderungen. Also auf zu Neuem: „Haus Waldquell“ – ein neues Angebot für Grünaer Senioren am Rabensteiner Wald, welches im Jahre 2022 eröffnet wird.

Und so kennt man es noch ja noch von vielen alten Bildern. Stahringers Sanatorium ist für viele Grünaer noch ein Begriff. Das markante, denkmalgeschützte Fachwerkgebäude aus dem Jahr 1892 mit bewegter Geschichte zwischen dem Haus am Wald der Stadtmission Chemnitz und dem Forsthaus Grüna schlummert bekanntlich seit vielen Jahren im Dornröschenschlaf. Fast schon schien das Haus verloren. Nun kommt es aber ganz anders: Eine Investorengruppe hat die fast schon nicht mehr für möglich gehaltene Herausforderung angenommen, das historische Sanatoriumsgebäude doch noch zu retten. Ein Liebhaberprojekt, wie die verantwortlichen Architekten betonen. Die Stadtmission Chemnitz hat dazu den Anstoß gegeben und plant hochwertige Angebote für Senioren in dem modern und großzügig sanierten Gebäude. 2022 geht es los: im Erdgeschoss wird eine Tagespflegeeinrichtung einziehen, alle Etagen darüber werden zu schicken und barrierefreien Wohnungen umgebaut, um den Grünaer Senioren sicheres und komfortables Wohnen mit Betreuung anzubieten.

Die Stadtmission, die bereits das Haus am Wald für Senioren betreibt, komplettiert damit ihr Angebot am Rabensteiner Wald. Die Nachfrage ist riesengroß, berichtete Direktorin Karla McCabe: „Wir haben vor zwei Jahren einen Tag der offenen Tür im alten Sanatoriumsgebäude gemacht, da hatten wir über 350 Gäste, die sich teilweise sofort für eine Wohnung registrieren lassen wollten. Das hat uns ermutigt, das Projekt in die Hand zu nehmen. Zudem wissen wir, dass viele unserer Kunden im Seniorenalter sich weitere Angebote von uns in Grüna wünschen: ältere Menschen, die sich schon frühzeitig ihren Altersruhesitz aussuchen möchten, Paare, bei denen ein Partner Tagespflege oder stationäre Pflege benötigt, wo der andere Partner gerne ganz in der Nähe sein möchte und viele Gründe mehr.“ Damit den neuen Kunden alle Leistungen aus einer Hand angeboten werden können, startet - rechtzeitig zur Eröffnung - der ambulante Pflegedienst der Stadtmission Chemnitz auch noch ein erweitertes Angebot vom Servicepunkt im Kulturhaus Grüna aus. Er kann dann alle Kunden in kurzer Zeit erreichen.

Haus Waldquell“ soll das neue Kleinod heißen, und das nicht von ungefähr. Schon zu Stahringers Zeiten wurde unter dem Gebäude eine natürliche Heilquelle angezapft und zu Kneippschen Anwendungen genutzt. „Wir wollten gerne mit dem Namen an die reiche Historie des Gebäudes anknüpfen. Und deshalb wird das denkmalgeschützte Gebäude auch sehr achtsam saniert, dazu gehört auch der Park mit dem kleinen Teich. Damit verschwindet ein Schandfleck, auch für Grüna ein echter Gewinn“, gibt sich Direktorin McCabe überzeugt Und ich sage im Namen aller Einwohner vorab schon einmal herzlichen Dank für diese Bereicherung am Waldesrand. Übrigens gibt es auch einen schicken Film, abrufbar unter: http://www.stadtmission-chemnitz.de/rat-angebote/angebote-fuer-senioren/stationaere-angebote/dauerpflege/haus-am-wald

Aktuell empfiehlt sich für Grünaer einen Spaziergang zum Rabensteiner Wald, um den Baufortschritt zu besichtigen und vielleicht gleich bei der Gelegenheit im Forsthaus einzukehren. Die Fertigstellung von Haus Waldquell ist für das 2. Quartal 2022 geplant. Bereits jetzt sind Interessenten herzlich eingeladen, sich über das Angebot zu informieren. Die Vermietungsberaterin der Stadtmission Chemnitz, Frau Petra Brethfeld, freut sich über Anfragen unter 0371 3665 103 oder per E-Mail an: bw_at_stadtmission-chemnitz.de. Also noch mehr neugierig geworden? Und so soll das neue Prunkstück dann aussehen.

Und so entsteht Neues im Glanze und Erinnerung an das Alte…

“Alt wie ein Baum“ heißt es bei den Phudys, und es ist nicht nachvollziehbar, dass alle Pappeln auf Geheiß der DB auf dem Schachtweg zur Sicherheit der Bahntrasse plötzlich gefällt werden sollen, wo andererseits Bäume sterbenskrank auf den Gnadentod warten und man dort aber keine Genehmigungen zur Fällung erteilt. Wo sind wir hier hingekommen? Ich erinnere mich noch an die Schulzeit, als die Fußgängerbrücke gebaut wurde und die Pappeln angepflanzt wurden und wir selbigen Schachtweg dann im Zeichenunterricht vor Ort auf das Papier bringen durften. Der Schachtweg an sich hatte ja in der letzten Zeit für Kopfschütteln und Bluthochdruck nicht nur bei mir gesorgt. Frisch mit Bitumen versehen sollte er ja gesperrt werden für die Anlieger bzw. Kleingärtner. Zumindest das ist jetzt mit Bestätigung vom Tisch. Vielleicht haben wir ja bei den Pappeln auch Glück. Und das zweite „Alt wie ein Baum“ versteckt sich in drei Wochen im „Sommerbad“. Später dazu hier mehr.

Im letzten Anzeiger schrieb meine Stellvertreterin Frau Carola Hilkman über unsere Kulturhauptstadtfläche am Nebelgut. Aufmerksam, wie es sein muss, wurde auch dies gelesen, und es gab Reaktionen. An dieser Stelle möchte ich mich für ein aufgeschlossenes Gespräch vor Ort mit besorgten Anwohnern bedanken. Danken auch für positives Feedback auf die Idee, und an dieser Stelle sei noch einmal darauf hinweisen, dass das Projekt noch in den „ Kinderschuhen“ steckt. Und im Zuge einer etwas präziseren Planung mit mehreren Varianten werden auch das entsprechende Umfeld, sowie diejenigen, welche es nutzen dürfen, selbstverständlich mit in die Gespräche und Umsetzungsideen und Abwägungen einbezogen. Wichtig war und ist, dass wir uns ein Stück vom Kuchen der Kulturhauptstadt in berechtigter Weise abschneiden möchten.

Nicht immer gelingt dies, so wurde auch auf Bitten der Stadtverwaltung die aktuelle Lage bzw. der Zustand der Teiche unter die Lupe genommen. Hierzu zählt auch unser Poltermühlenteich - wie bereits mehrmals berichtet - mit dem größten Vorkommen an Amphipien und Grundlage auch für eine reichhaltige Abwechslung auf dem Tische der Familie Adebar. Nun, die Stadt kann für eine Notreparatur 20000 € bereitstellen, welche bei weitem nicht ausreichen. Umso erfreulicher die Nachricht in den letzten Wochen, dass sich private Bemühungen auszahlen. Hier seien an erster Stelle Frau Carola Hilkman, welche die Ideen und den Inhalt zum Abruf für Fördermittel beisteuerte, und Herr Bernhard Hermann genannt, welcher die sortierten Worte gezielt eingetragen hat und per Post an das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft sandte. Und Dank an beide und Glückwunsch für beide und Grüna – am 3. Juli kam der Fördermittelbescheid in Höhe von 189000 € für die „Sanierung Poltermühlenteich in Chemnitz 7 OT Grüna“ im Rahmen des Aufrufes zur „Mehrwert – Initiative Nachhaltigkeit aus der Krise“.

Am Fluss, am Wasser, Bella Italia – das EM-Gefühl im Orte… Und schon der Ortseingang ist ein Hingucker, Dank an alle fleißigen Hände, welche symbolisch das Storchennest nachbildeten, das unsere Sonnenblumen einrahmt.

So langsam nähern wir uns dem Schluss, am Anfang erwähnt, das Leben pulsiert wieder, wir besuchen nach wie vor auch unsere Nachbarschaft, nicht nur zu den Ortschaftsratssitzungen. Jedes Ortschaftsratsmitglied ist gern Ansprechpartner für SIE vor Ort und im Ort, ich besuche gern die Stadtratssitzungen, weil man dort öfters großes Kino hat ohne Eintritt dafür bezahlen zu müssen, und wir versuchen wieder etwas von der Normalität zurück zu erlangen. Dazu gehört auch das gesellige Beisammensein ohne Ängste etc.

Nach einer Bauchgefühlentscheidung, auch um ein Stück Kuchen zu kämpfen, sind wir als einziger Ortsteil in die Offensive gegangen und haben uns kurzfristig an dem durch Fördergeld initiierten Cultursommer der Stadt beteiligt, ohne zu wissen, was daraus wird. Dank geht an erster Stelle an unseren OB, denn ohne eine Zusage in einer schwierigen Situation hätte es eine noch größere Lücke gegeben. Dank auch an Herrn Dr. Ralf Schulz von der Chemnitzer Messe, welcher das Projekt mit begleitet hat. Nun, von 50000 € zum Planen blieben am Schluss nur noch 15000 übrig, plus einem weiteren Zuschuss aus einem anderen Topf… Und der Rest kam von Sponsoren – ich sage danke!

Und jetzt? Wir freuen uns auf Sie! Aufgrund der Pandemieregelungen gibt es kein Zelt, aber genügend Schirme für das hoffentlich schöne Wetter vom 18.08. –22.08.2021 auf dem Gelände unseres ehemaligen Sommerbades… Das ausführliche Programm finden Sie im Anschluss an diesen Beitrag.

Und es wäre schön, wenn auch die Sportwoche in Grüna wie einst wieder stattfinden würde und könnte. Auch können sich unsere Vereine mit ihrem Vereinsdorf nicht in diesem Jahr wie gewohnt präsentieren, jedoch hoffen wir auf das nächste und erfreuen uns an dem was machbar sein darf den Umständen entsprechend. Den Zeltgottesdienst wird es in dieser Form leider in diesem Jahr auch nicht geben können, aber ich sage danke an unseren Pfarrer Jens Märker für einen unvergesslichen Abend am 7. Juli, interessante Gespräche und viele Tränen in den Augen vor Lachen… Es war einfach mehr als angenehm auch in Bezug auf das was geht und auf das, worauf gerade verzichtet werden muss.

Und damit nochmals zum Wald und dem Begriff Nachbarn, also sozusagen tauscht man sich ja immer etwas aus mit „Geschichten übern Gartenzaun“ oder so ähnlich. In diesem Falle eben auch mit meinem Nachbar namens Müller. Also der Robert schilderte mir, dass doch auch die „Stadtkinder“ mal raus müssten. Ja und bevor er dann seine Geschichte erzählt, sei gesagt, dass er Lehrer ist und wir immer mal paar Ideen „ausbrüten“… Also „Raus aus dem Lockdown und rein in den Wald“.

Die Idee bestand darin, die 24 Kinder aus der Klasse 5b der Oberschule "Am Flughafen" aus Chemnitz in den Rabensteiner Wald zu führen. An dieser Stelle ein kurzes Dankeschön an Herrn Göthel, der bei 30 Grad im Schatten (!) am 18.6.21 den 10- bis 11-Jährigen versucht hat, das ökologische Ausmaß des Schädlings Borkenkäfer zu erklären. Außerdem danken möchte die Klasse dem Forsthaus Grüna für das leckere Eis. Die teambildende Maßnahme, dass sich die Schüler und Schülerinnen nach dem Lockdown wieder als lernende Gemeinschaft zusammenfinden, hat mit dem Wandertag in Grüna gut funktioniert. Danke Robert, dass wir die Nachbarschaft so pflegen.

Gepflegt wird auch das regelmäßige Treffen der Ortsvorsteher. Und so waren sie wieder an einem kleinen verträumten Plätzchen in Grüna zu Gast, um über Gott und die Welt und Themen zu debattieren, welche uns alle betreffen. So sollte im Stadtrat eine Beschlussvorlage verabschiedet werden zur Thematik „25 Jahre Eingemeindung“ – gut gemeint, aber es hatten ja nicht alle den Wunsch, an Chemnitz „anzuwachsen“. Nun im Stadtrat wurde sie noch einmal von der Tagesordnung genommen, weil es unterschiedliche Auffassungen gab. Jetzt nun wollen alle 8 Ortsteile einen Rückblick in die Geschichte werfen und Ziele setzen - wir werden hier berichten.

Warum ich das erwähne an dieser Stelle? Weil zur letzten Ortschaftsratssitzung auch Herr Andre Horvath zu Gast war, seines Zeichens das Bindeglied zwischen OB und den Ortschaftsräten. Er machte seine Reise nun in alle Ortsteile. Fazit – ein dynamischer Mensch, dessen Wort zählt und welcher von seinen Mitarbeitern auch etwas mehr Verantwortung einfordert, wenn es um Entscheidungen geht, man könnte sagen ein Zugewinn für alle. Auch hat es ein nochmaliges Gespräch gegeben zur Querverbindung Grüna/Mittelbach mit dem dafür zuständigen Herrn Kirste und dem Amtsleiter des Tiefbauamtes. Zähes Ringen um jeden Zentimeter, man wünschte sich einen Kaugummi, welchen man dehnen kann – im Endeffekt sind alle als Fahrgast gefragt, damit diese Linie im Bestand bleibt.

Ja, und wenn man die Tageszeitung aufschlägt bzw. beim Frühstück in digitaler Form als Verschönerung zum Tageseinstieg beäugt, dann kann der Kaffee schon ganz schön bitter schmecken, wenn die Müllgebühren eventuell steigen sollen, weil es im letzten Jahr zu einer Finanzkrise beim Abfallwirtschaftsverband Chemnitz kam (Herr Runkel ist übrigens der Verbandsvorsitzende und könnte doch eigentlich von den Mehreinnahmen der Blitzer damit etwas in den Verband stecken… upps, Mund verbrannt am Kaffee), wenn plötzlich - wie zu erwarten - das Geld für die Radwege klemmt (u.a. Wüstenbrand – Küchwald) und wenn die Eins Energie schon wieder überlegt, dass wir, wenn wir nun doch kein Holzschnitzelkraftwerk bauen (danke nochmals an die Herren Rehn und Taube und die gesamte BI), dann versuchen wir es doch mit einer Müllverbrennungsanlage an diesem Standort! Es „stinkt“ manchmal gen Himmel. Und deshalb sollten wir uns vielleicht vielmehr an Kinderlachen erfreuen oder an Jugendlichen, die sich auch benehmen können. Man sollte seine Vorurteile vielleicht ablegen. Oder wir erfreuen uns am Ortseingang, denn dieser sagt allen auf seine besondere Art und Weise: „Herzlich Willkommen“

Nun lassen Sie sich mit den Eckpunkten verzaubern. Und unseren Jüngsten wünsche ich an dieser Stelle am und nach dem ersten Schultag maximale Erfolge – die Schulzeit wird schneller vorbei sein, als einem lieb ist… Und an alle Verkehrsteilnehmer: Fuß vom Gas!

In diesem Sinne grüßt der Sommer aus dem Wiesengrund, und Grüna ist und bleibt damit WIE IMMER in aller Munde. Meinem Namensvetter Andreas und meinem Faschingsfreund Herrn Neubert – also Andreas Neubert - seines Zeichens Meister am edlen Schuh: Dass Du 100 Jahre mit Deiner Familie im Dienste des Kunden gestanden hast und stehst, dafür möchte ich Dir aus tiefstem Herzen DANKE sagen zu zweimal 50 Jahre „Neubert-Schuster“… (Wer es nicht gleich erkennt: Der Schuster ist die „Dame in Schwarz“ in der Bildmitte.)

Und ich habe bestimmt wieder etwas vergessen, aber es ist eine ganz menschliche Seite, welche jeder besitzt ….

Entspannende Ferienzeit wünscht

Euch Euer Lutz aus der Chemnitzer 109

Und bleibt gesund! Wir sehen uns…KLING KLANG… dass ich zu nix taug… oder doch?


Lutz Neubert, Ortsvorsteher Grüna

Dieser Artikel stammt aus dem Ortschaftsanzeiger Grüna / Mittelbach August 2021

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