Der Ortsvorsteher Grüna berichtet im Februar

Der Ortsvorsteher Grüna berichtet

2024 – Klappe, die „erste“,

… zumindest die erste Ausgabe des, unseres Blättl`s aus den beiden Orten Grüna und Mittelbach. und damit allen Lesern maximale Erfolge für das “NEUE“ 2024, und das nicht nur für unsere beiden Ortschaften und dem Chemnitzer Westen…

Gedanklich dazu wissen Wir alle, was Kompromisse sind und auch wofür sie da sind.

Wir – das sind so viele Menschen mit so vielen unterschiedlichen Meinungen, und wenn man tief in sich ehrlicherweise einmal reingehört hat, dann muss sich manchmal einfach auch ein bisschen zurücknehmen, um das große Ganze zu sehen, denn wir haben so viele Probleme und es kommen jeden Tag neue dazu. Und diese Probleme lösen wir bestimmt nicht mit Hassparolen und irgendwelcher Hetze, sondern mit Vertrauen und Ehrlichkeit. Deshalb hören wir bitte nie damit auf, Brücken zu bauen. Mahnende Worte oder einfach nur der Zeit angepasste Worte, zumindest meinerseits wird es hier buchstabenmäßig aneinandergereiht und wohl sortiert, diesmal aufgrund von Krankheit in etwas kürzerer Form.

Aber ganz am Anfang der Platzhalter für unseren ersten Bürger der Stadt, unseren Oberbürgermeister Sven Schulze.


Liebe Chemnitzerinnen und Chemnitzer in den Ortschaften Grüna und Mittelbach,

auch wenn der Jahreswechsel schon ein paar Tage her ist, möchte ich nicht versäumen, Ihnen ein gutes, erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2024 zu wünschen.

Ich möchte mich bei Ihnen allen für die geleistete Arbeit 2023 bedanken. Es war ein ereignisreiches Jahr in und für Chemnitz, das uns viel gebracht, aber auch viel abverlangt und uns nachdenklich gemacht hat. Unsere Stadt hat sich weiter positiv entwickelt. Neue Schulen und Kindergärten sind entstanden bzw. wurden saniert, Straßen und Brücken wurden erneuert und Spielplätze und Sportanlagen eröffnet. Noch vieles mehr könnte ich aufzählen, das weniger sichtbar, jedoch sehr wirkungsvoll ist.

Der Beginn des neuen Jahres ist immer verbunden mit viel Schwung und guten Vorsätzen. Es ist die Zeit, Pläne zu schmieden, Träume anzupacken, einen Blick in die Zukunft zu wagen. Was erhoffen Sie sich von 2024? Für Chemnitz darf man mehr als nur hoffen, dass es ein gutes Jahr wird. Die Zeichen dafür stehen gut. Die Stadt verzeichnete 2023 im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg unter ihren Einwohnern. Zum Ende des vergangenen Jahres lebten mehr als 250.000 Menschen in unserer Stadt. Auch die Einnahmen aus der Gewerbesteuer liegen auf einem hohen Niveau. Das bedeutet, dass sich Unternehmen hier niederlassen und gut wirtschaften. Das sind nur einige Punkte, die für eine zukunftsträchtige Stadtentwicklung sprechen.

Vorfreude ist die schönste Freude. Wir sind gestartet in das letzte Jahr, ehe unsere Stadt 2025 ganz im Zeichen der Europäischen Kulturhauptstadt stehen wird. Die Vorbereitungen laufen gut und werden in diesem Jahr noch weiter Gestalt annehmen. Ich freue mich auf Gelegenheit, die viele Gäste nach Chemnitz und die Kulturregion locken wird. Lassen Sie es unser gemeinsames Ziel sein, dass dieses großartige Projekt die Stadt im positiven Sinne beeinflussen wird.

2024 wird ohne Frage ein herausforderndes und richtungsweisendes Jahr. Sie können aktiv über die Zukunft Europas, die Zukunft Sachsens, die Zukunft unserer Stadt und Ihrer Ortschaft mitentscheiden. Nutzen Sie Ihr Recht und suchen Sie am 9. Juni und am 1. September Ihr Wahllokal auf oder nehmen Sie die Möglichkeit der Briefwahl in Anspruch. Denn nur wer sich beteiligt, kann eine erfolgreiche Zukunft mitgestalten.

Herzliche Grüße Ihr Sven Schulze

Und damit Rückblick – der letzte Stollen und allerlei Selbstgebackenes neigen sich dem Ende zu, und es war eine schöne vorweihnachtliche Zeit, oder? Den Volkstrauertag gestaltete in altbewährter Weise mit Gästen, zum Beispiel unserem MdL Peter W. Patt nebst Gattin und unserem Pfarrer Jens Merker, die Scheibenschützengesellschaft zu Grüna 1850 e.V., welche sich auch sonst um das ehrwürdige Denkmal kümmert. Ein größerer Zuspruch auch aus der Grünaer Bevölkerung gerade im Gedenken an die Grünaer Gefallenen wäre mehr als wünschenswert, oder vergisst man zu schnell, gerade in diesen angespannten Zeiten?

Und es gab in Zusammenarbeit mit unserem Mäusenest auch das zweite Mal das Highlight Bahnhoffest am „Oberen Bahnhof Grüna“. Danke allen Beteiligten, dem Posaunenchor und allem voran den Machern Sylvio Köstner und Carsten Friedrich.

Und dann wurden fleißig die Pyramiden in Grüna und Umgebung angeschoben – so auch als die erste die in unserem Kinderhaus „Baumgarten“, und es ist immer wieder angenehm, in die strahlenden Augen zu blicken, egal ob bei klein oder groß. Es ist eben eine ganz besondere Zeit…

Und dies war definitiv auch der letzte Vereinsstammtisch des Jahres 2023 im Mäusenest, mehr als gut besucht. Man erfreute sich über Zuwachs auch aus der Diakonie in Grüna und dem betreuten Kinderprojekt Grüna.

Nun denn, es gab einen gut organisierten „Lebendigen Adventskalender“ (Danke an die Macher – allem voran den Orgteam von Frau Carola Hilkman und Irma Olofsson), einen wunderschönen Adventskranz am Ortseingang und am Sprudelstein und unseren “grünen“ Herrenhuter Adventswanderstern Und es gab doch genügend Gelegenheiten für Begegnungen, auch auf unserem Weihnachtsmarkt.

 

Und weil nach Weihnachten ja vor Weihnachten ist – von den 100 limitierten Grünaer Schwibbögen sind noch 17 Stück verfüg- bzw. bestellbar, also ran an die letzten, denn eine Neuauflage wird es nicht geben, das macht ja gerade den Reiz aus…

Das Jahr hat begonnen, und es wird einem bewusst, dass es wieder schneller vorbei geht, als gedacht – die Zeit rennt. Und um es nicht zu vergessen: Rennen musste kurz vorm Jahreswechsel am 24.12. der Mann im roten Mantel nicht. Und deshalb ein ganz großes Dankeschön an „Ulbiman“ und die Herren Horst Nitzsche und Frank Reinhold für die Zurverfügungstellung der fahrbaren Untersätze für Knecht Ulbrich, ähm Ruprecht. Mit Traktor Marke Deutz und Liebling Multicar konnte er so die Kleinsten in Grüna und Mittelbach mit allerlei Geschenken beglücken. Zum Beispiel auch Karlo Herold aus Mittelbach (siehe Foto). „Ulbiman“ entsorgte auch noch mit dem Deutz eine große Fuhre Restmüll an Nitzsches Bank.

 

Man kann nur immer wieder dem Kopf schütteln und fragt sich, was in manchen Köpfen vor sich geht. Unvernunft lässt grüßen, und so war auch mein Kopfschütteln groß in der Neujahrsnacht als ich Richtung Mittelbach unterwegs war und am Schachtweg vorbei fuhr. Jugendlicher Kräfteverschleiß, der in beiden Ortschaften sicher an anderer Stelle von Nutzen wäre und angebrachter. In diesen Situationen gibt es nur Verlierer. Der Ruf nach Streichung der Entsorgungsstelle am Schachtweg wird berechtigter Weise immer lauter, und es wird sich genauso abzeichnen, ganz zu schweigen vom abgetretenen Papierkorb an unserem KiG, wo Sachsenmeyer noch am 31.12. seinen Wortwitz im ausverkauften Saale spielen ließ, und das, obwohl zum „Auspowern“ das Fitnessstudio genau gegenüber liegt. Auch wenn das Handy in der Hosentasche liegt – der Verstand ist immer noch hoffentlich in der Oberstube bei dem einen oder anderen etwas zu übermütigen „Youngster“ anzutreffen.

Und wenn wir gerade von Fitness und den gut gemeinten Vorsätzen für das Neue 2024 reden bzw. schreiben, gibt es in der Chemnitzer 105 auch neuen Zuwachs, welcher sich in der nächsten Ausgabe persönlich noch vorstellen wird. Was will man damit ausdrücken – der Möglichkeiten gibt es auch in dieser Sparte in Grüna mehr als anderswo – hoffentlich wissen das alle zu schätzen und sehen nicht nur die kleinen Probleme, welche schnell groß gemacht werden vor der eigenen Haustüre.

Also um sportlich aktiv zu werden, haben wir in diesem Jahr, weil Schaltjahr, sogar einen Tag mehr – es sollte also keine Ausrede gegenüber dem „inneren Schweinehund“ mehr geben können. Und eines ist sicher – der „innere“… ist manchmal gaaaaanz schwer zu überwinden.

Thema Sicher und Sicherheit: Hier die Sprechzeiten von unserem Bürgerpolizisten PHM Mario Werning. Die Sprechstunden finden monatlich wie auch im letzten Jahr jeweils am 3. Donnerstag in der Zeit von 15 Uhr – 17 Uhr in unserem Rathaus Grüna statt. Ebenso die Sprechstunden unseres Revierförsters Ulrich Göthel – also alles bleibt beim Alten.

15.02.2024

21.03.2024

18.04.2024

16.05.2024 Urlaubsvertretung durch PK Arnold

20.06.2024

Und damit zum Schluss noch dies und das…. Am 23.11. 2023 fand im Feuerwehrgerätehaus Kleinolbersdorf-Altenhain unser Jahresgespräch mit unserem OB Sven Schulze statt. Die Probleme in den Ortschaften sind die gleichen und immer wieder auch dieselben: mangelnde Kommunikation, teilweise überhaupt keine, Straßenzustände, Probleme der Interventionsflächen… Der Abend war lang und hätte noch länger sein können – immerhin, man bespricht nur die Themen, welche auch nur die Ortschaften betreffen. Auch der Breitbandausbau wird bald in den Ortschaften zugange seine. Die Schule macht den Anfang. Auch dort von Anfang an Kommunikationsschwierigkeiten, fehlende Absprachen, denn man könnte ja gleich einen Schulweg mit bewerkstelligen, aber…

Und zum Breitbandausbau allgemein gab es auch im technischen Rathaus eine ausführliche Vorstellung. Überwiegend wurden Belange aus den Ämtern der Stadt besprochen. Ein Themenschwerpunkt ist die Information dazu. Schnell gelöst, denn es könnten die allgemeinen Informationen über die offiziellen Kanäle wie Pressemitteilungen, Amtsblatt, Ortsblatt etc. kommuniziert werden, und es sollten auch die Möglichkeiten der Ortschaftsräte genutzt werden. Die speziellen Abstimmungen zu den Eingriffen für die Hausanschlüsse werden unter Begleitung des zuständigen Ingenieurbüros durch die Vertreter der Baufirma direkt mit den Grundstückseigentümern geklärt. Dies geschieht dann während des Baus fortwährend entsprechend des Baufortschritts. Nähere Informationen folgen.

Und auch vom ASR gibt es freundlich gemeinte Hinweise, nicht nur im Zusammenhang mit Diskussionen in der AG Straßenreinigung sondern auch in der täglichen Wahrnehmung. In den letzten Monaten eines jeden Jahres ist das Thema der Behinderung der gebührenfinanzierten Fahrbahnreinigung bei der Herbstlaubbeseitigung durch falsches Verhalten bei der anliegerpflichtigen Gehwegreinigung wieder präsent.

Immer häufiger kann in diesen Wochen die gebührenmäßige Fahrbahnreinigung nicht in der angestrebten Qualität erfolgen, weil im Zuge der anliegerpflichtigen Reinigung der Gehwege Unmengen von Laub gezielt auf die Fahrbahn gekehrt oder geblasen werden.

Wir gehen davon aus, dass in vielen Fällen bei den handelnden Personen auch fehlende oder nicht vollständige Informationen die Ursache für dieses Handeln sind. Das Fachpersonal des ASR wird an Brennpunkten einen Informationszettel bzw. Flyer als Einwurf in die Briefkästen verteilen. Des Weiteren wird auch gezielt bei besonders grobem Fehlverhalten die Hilfe des Stadtordnungsdienstes in Anspruch genommen. Dennoch schaffen all diese Maßnahmen aber kein besseres Reinigungsergebnis! Alle sind gefragt… Und alle waren gefragt.

Die Mannschaft der Gartenfreunde unserer Waldesluft um Wolfgang Bienert – sie kam, sah und siegte! Was für ein Premiereauftakt! Denn es war der 3. Kleingartenwettbewerb unserer Stadt Chemnitz. Und dieser fand im letzten Jahr 2023 unter dem Motto „Kleingärten – für ein gutes Klima in unserer Stadt“ statt. Nach zwei harten Jahren unter anderem wegen coronabedingter Zwangspause ging nun endlich der Wettbewerb um die „schönste“ Kleingartenanlage in die verdiente nächste Runde. Nach Abgabe der Bewerbungsunterlagen kamen die Mitglieder der Jury und besuchten im Mai alle fünf teilnehmenden Kleingartenanlagen. Die Bewertung hierfür erfolgte nach einem Punktesystem. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgte in einer Festveranstaltung am 20.November.

Unser Oberbürgermeisters und Schirmherr Sven Schulze betonte in seiner Laudatio die Wichtigkeit der Kleingärtnervereine für das gesellschaftliche Leben in der Stadt und die große Bedeutung der Gärten für das Stadtgrün. Und dann kam der große Moment, denn „the Winner is….Waldesluft“ aus Grüna und dazu hier im Nachgang – herzlichen Glückwunsch! Und damit ist der KGV „Waldesluft“ Grüna für den Landeswettbewerb 2025 nominiert!

Ein inneres Bedürfnis verbunden mit einem Dank an dieser Stelle auch an unsere Kameraden der Feuerwehren in Grüna und Mittelbach. Hochwasser, Unfälle auf glatten Straßen und der Autobahn sowie der Großbrand bei unserem Autohaus Fugel ließen kaum erahnen, wieviel Zeit bei Einsätzen unsere Florians-Jünger verbringen und gerade zu Weihnachten verbrachten. Denn wenigsten wird an dieser Stelle auch bewusst, dass täglich dabei das eigenen Leben auf das Spiel gesetzt wird, um anderen Menschen zu helfen. Dafür, Kameraden, kann man nicht genug des Dankes aussprechen – Danke, dass es Euch gibt! Gut Wehr!

Es gibt nicht für alles eben eine App!!!! So wie die Chemnitz App oder die App um Probleme im Stadtgebiet zu melden… Fraglich, wieviel dann davon aber abgestellt werden kann, denn waren vorher kein Geld und Mitarbeiter dafür da, sieht es jetzt noch schlechter aus. Motto des Jahres 2024 – weniger Aufregen. Auch wenn die Botschaften der Bitternis kein Ende nehmen, so verschwand in der Stadt Geld aus dem Verfügungsbudget, wurden Entscheidungen vom Amtsleiter getroffen, welche nicht einmal kommuniziert wurden, getreu dem Motto – vielleicht fällt es keinem auf… oder es wächst irgendwann „Grün“ darüber…

Und um nicht noch an dieser Stelle das Unwort des Jahres 2023 zu küren, küren wir noch einen Grünaer zum „Best of Benzin im Blut“ oder den „Meister mit zwei Kerzen“… Also um es auf den Punkt zu bringen, geht es hier um technische Illustrationen und Jens Conrad.

Dazu gleich ein Programmhinweis: Die Öffentliche Führung unter dem Motto “Automobilrennsport in der DDR” findet am Sonntag, 10. MÄRZ 2024, 11:00-12:00 Uhr im Fahrzeugmuseum Chemnitz statt, mit dem Illustrator und Buchautor Jens Conrad, der federführend die Sonderausstellung kuratierte und am 18. November 2023 persönlich eröffnete.

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung steht der Automobilrennsport, wie er auf dem Gebiet der DDR betrieben wurde. Hunderte Aktive betrieben eindrucksvollen Motorsport, verfolgt von tausenden Fans. In Formel- und Tourenwagen wurde auf der Rundstrecke oder am Berg um die beste Platzierung gekämpft. Einen interessanten Querschnitt dieser Rennfahrzeuge – vom K-Wagen, über Melkus-Monopostos bis zum Renntrabant – zeigt diese neue Sonderausstellung.

Und Jens war zu Besuch bei den „Zillanern“… Bald wird es eine Lesung seines Buches auch in Grüna geben. Eines sei auch verraten – die erste Auflage seines Buches ist ausverkauft! Kann man nur sagen – Made in Grüna! Schaut einfach mal auf seine Seite: www.jco-illustrations.com! Und damit danke Jens an dich und auf bald…

Das letzte Dankeschön geht an Herrn Dr. Semmler, welcher durch mich leider wieder 2 graue Haare mehr bekommen hat… Sorry lieber Ulli…

Ihnen wünsche ich viel Spaß beim weiteren Lesen und bleiben Sie gesund!!! Man merkt es dann immer erst, wenn man krank ist…

In diesem Sinne lasst uns 2024 vor nichts „scheun“ –

liebe Grüße aus der Chemnitzer 109.!

Dieser Artikel stammt aus dem Ortschaftsanzeiger Grüna / Mittelbach Februar 2024

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