Der Ortsvorsteher Grüna berichtet

Der Sommer ist da …

… und bringt nicht nur blühende Wiesen. Der Blick vom Waldesrand auf unser schönes Grüna wird leider getrübt von Unvernunft, Vandalismus und lässt sprachlos machen. Warum wird so viel mit den Füssen getreten, was besitzen diese Leute in ihrem Oberstübchen eigentlich.

 

Das sind Fotos vom 3. Maiwochenende, wir hatten schon die höchste Waldbrandstufe und da lässt man auch noch die volle Flasche Grillanzünder liegen. Danke an Thomas und Silke, welche wenigstens diese entsorgten. Regelmäßig wird das Umfeld verwüstet, Schilder gehen zu Bruch – ist das ein Zeichen der Wohlstandsgesellschaft?

Doch nun erst einmal ein Willkommen allen Lesern unseres Blattes und Dank an die fleißigen Austräger und Ulli! Ebenso an dieser Stelle einen Glückwunsch an alle Jugendweihlinge in Grüna und Mittelbach sowie an alle Konfirmanden unserer beiden Ortsteile. Ja es blüht überall, und damit meine ich nicht nur den Raps, sondern auch die Gärten. An unserem Ortseingang folgte nach dem Osternest der Maibaum mit Dank an die Initiative „Grüna blüht“ – schauen wir, was uns noch erwarten wird.

Damit auch verbunden Dank an Frau Hilkman, welche sich der Blumenkübel am Rathaus angenommen hatte. Nach einer Zwangspause konnten dort auch wieder von den Mitgliedern des Heimatvereines die Gäste aus nah und fern zur Museumsnacht am 14.5.2022 begrüßt werden. Das Erfreuliche führen wir fort und verkünden an dieser Stelle, dass auch im Juni unsere Bürgerservicestelle im vollen Umfang öffnet (wurde ja auch irgendwie Zeit….).

Hochbetrieb herrscht auch auf unserem Storchenhorst, und wir sind gespannt, wieviel Köpfe wohl in diesem Jahr sich auf den Abflug dann als Neugrünaer vorbereiten werden.

Vorübergehende Neugrünaer hat auch der „ Grünaer Hof“ aufgenommen. Ein Bild vor Ort mit Frau Doreen Pfeifer machten sich mein Stellvertreter Richard Aurich und ich am 5. Mai. Dort sind wechselnd bis zur Weitervermittlung ca. 40 Kriegsflüchtlinge, vorwiegend Frauen und Kinder aus der Ukraine, untergebracht. Im Beisein unserer ehemaligen Russischlehrerin Frau Hübler (danke!) durften wir einen Blick hinter die Kulissen werfen. Das Objekt wurde von Udo Pfeifer erworben und soll einmal Betriebshandwerker und Monteure beherbergen. Mit einer großzügigen Küche ausgestattet kann dort gemeinsam gekocht werden. Der Unterricht per Internet erfolgt in hellen Zimmern, es gibt verschiedene Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung, und all dies dank der Unterstützung unseres Hotels Forsthaus und Familie Pfeifer. Was für eine Zeit…

Zeit wurde auch investiert in unseren Frühjahrsputz. Vorarbeit gab es von Kindergarten und Hort, unsere Naturfreunde widmeten sich dem Totensteinturmgelände, und am 9. April beehrten uns bei der Säuberungsaktion auch noch unsere Handballer, welche ihrem 100. Jubiläum entgegenfiebern. Am Waldesrand, Sprudelstein (Dank an Heimatverein), Dorfstraße, Spargelbude, Parkplatz Forsthaus etc. wurde eifrig Müll mit „verein“-ter Kraft gesammelt. Mit ca. 40 Personen insgesamt am Samstag wurde dann gegen Mittag am Rathaus erfolgte noch der eine oder andere Schwatz bei wechselhaften Wetter, und bei Selters und Gegrillten, gesponsert vom Grünaer Faschingsclub, sollte es an nichts fehlen… Selbst Senf war vorhanden! (Und ich freue mich schon auf das Oktoberfest mit dem GFC….)

Da diesmal der ASR leider aus finanziellen Gründen nicht unterstützen konnte, sei der Eigeninitiative gedankt und unserem Bauhof, welcher sich um die Entsorgung der über 40 Säcke etc. kümmerte. Etwas komisch war nur im Radio zu hören, wie der ASR die Frühjahrsputzaktion im Heckert-Gebiet großzügig unterstützt hat. Sachen gibt es – eben was für eine Zeit.

  

Und wir schauen mit großen Augen auf den 14.Juni – warum? Das erfahren Sie hier liebe Leser, denn am 14. Juni ist Weltblutspendertag: Jeder Tropfen zählt – angespannt ist die Versorgungssituation oft bei den Blutgruppen mit negativem Rhesusfaktor

Jeden Tag werden in Deutschland rund 15.000 Blutspenden benötigt – zum Beispiel für die Behandlung von schweren Erkrankungen wie Krebs oder auch zur Versorgung von Unfallopfern. Der 14. Juni - Geburtstag von Karl Landsteiner, dem Entdecker der Blutgruppen - wurde im Jahr 2004 zum Weltblutspendertag ausgerufen und soll den Fokus auf die Bedeutung des Blutspendens und das Engagement der Spenderinnen und Spender richten. Nur gemeinsam mit ihnen kann die Versorgung von Patienten langfristig sichergestellt werden, denn Blut kann nach wie vor nicht künstlich hergestellt werden.

Der Blick, den Blutspendeeinrichtungen wie der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost täglich auf die Versorgungssituation mit den teilweise nur wenige Tage haltbaren Blutpräparaten werfen, zeigt häufig, dass gerade der Vorrat an Präparaten der Blutgruppen mit negativem Rhesusfaktor besonders knapp ist. Ein Grund hierfür ist, dass Spenderinnen und Spender mit negativem Rhesusfaktor in der Bevölkerung seltener vertreten sind. 85 % der Bevölkerung sind „rhesus-positiv“, lediglich 15 % sind „rhesus-negativ“. Träger der Blutgruppe „0 rhesus negativ“ sind dabei „Universalspender“, denn ihr Blut können Patienten aller anderen Blutgruppen empfangen.

Erstspender erfahren ihre Blutgruppe wenige Wochen nach ihrer ersten Blutspende. Anhand des Blutspendebarometers (unter www.blutspende-nordost.de ) kann man dann feststellen, ob die eigene Blutspende aktuell dringend benötigt wird.

Der Weltblutspendertag soll auch Menschen für das Thema Blutspende sensibilisieren, die bisher noch nicht erreicht wurden. Deshalb läuft noch bis Ende November 2022 beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost eine Kampagne, die unter dem Motto „Team Lebensretter“ Erstspender und „alte Hasen“ zum Engagement für Patienten in der eigenen Region zusammenführt. Informationen zu dieser Aktion finden sich im digitalen Blutspende-Magazin unter www.blutspende.de/magazin

Für alle Spendetermine des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost ist eine Terminreservierung erforderlich. Blutspendetermine Nord-Ost (blutspende-nordost.de). Bitte beachten Sie ggf. aktuelle Ankündigungen auf der Website des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost unter www.blutspende-nordost.de

Weitere Informationen zum Thema Blutspende werden unter der kostenlosen Hotline 0800 11 949 11 erteilt.

Auch nach einer Impfung mit den in Deutschland zugelassenen Impfstoffen gegen das Corona-Virus ist eine Blutspende am Tag nach der Impfung möglich, sofern sich der Geimpfte gesund fühlt.

Die nächste Blutspendeaktion findet am Pfingstmontag, dem 06.06.2022 von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr in unserem Kulturhaus Grüna statt.

Wie bereits erwähnt, jeder Tropfen zählt, auch wenn es ein Feiertag ist – auch Vereine sind herzlich willkommen. Herzlich willkommen waren Ronny Bernstein von der Firma BMF und ich im Technischen Rathaus in einer kleinen Runde bei unserem in Ruhestand gegangenen Amtsleiter des Tiefbauamtes, Herrn Bernd Gregorzyk. Mit einer kleinen feinen Überraschung hinterließen wir so eine Spur der Erinnerung an Grüna. Eine persönliche Jahrespyramide aus Grüna mit Widmung hat nun einen Ehrenplatz in Freiberg. Und es soll nicht unerwähnt bleiben, er war und ist ein Mensch auf Augenhöhe, dessen Handschlag noch gezählt hat und der sich auch vor Ort öfters blicken ließ, um Probleme zu klären. 44 Jahre stand er im Dienst unserer Stadt, davon die letzten 16 Jahre als Amtsleiter des Tiefbauamtes. Hoffen wir auf eine ebenso sympathische Zusammenarbeit mit seinem Nachfolger Herrn Martin Reinhold.

15 Jahre übrigens gibt es nun auch schon die stetig wachsende Firma BMF – wo ist bloß die Zeit hin? Eine schöne Zeit, denke ich, hatten alle dann auch am letzten Apriltag. Danke an Axel Kühne für die Bereitstellung des Geländes, an die vielen fleißigen Hände von Baulinchen und dem GFC, an unsere Feuerwehr, den vielen Hunderten Besuchern und ja – dem so gnädigen Wettergott zu unserem Brauchtumsfeuer nach 2 Jahren Pause. Alle waren ausgehungert und freuten sich mal wieder begegnen zu dürfen, zu lachen, zu schwatzen und damit den Mai zu begrüßen.

Aber der Mai brachte auch traurige Augenblicke – so ging es durch die Medien, dass in Grüna in den Vorgärten etc. giftige Hundeköder platziert worden. Einige unserer 4-beinigen Freunde haben diese leider nicht überlebt. Und so stellt sich wieder die Frage: Wie krank können nur Menschen sein und so etwas tun? Was läuft noch alles verkehrt auf dieser Welt, ist es nicht schon so schlimm genug?

Bei der Gelegenheit möchte ich eindringlich auch nochmals an unsere Jugend appellieren, wohlwissend, dass es keinen Platz als Treffpunkt für euch im Ort gibt. Aber Herr Mario Schönfeld, Ortschaftsrat und Stadtrat (mario.schoenfeld_at_dielinke-chemnitz.de bzw. 0177-7968245) hat sich gemeinsam mit mir schon Gedanken darum gemacht. Er möchte gern ein Projekt dafür auf die Beinen stellen mit Unterstützung der Stadt. Aber auch IHR seit an erster Stelle gefragt, wenn es um Ordnung geht, gerade wenn man sich nicht auf seinem eigenen Grundstück befindet. Gerade am KiG finden sich immer wieder dieselben „Dreckecken mit Müllhinterlassenschaften“ wieder…

Und dabei war auf dem Foto erst der Anfang zu sehen. Und was können wir als Erwachsene tun? Vorbildwirkung? Denn gehen wir ein Stück weiter zum zukünftigen Spielplatz, sieht es mit der Moral nicht besser aus. Eingeweiht „offiziell“ soll das neue Schmuckstück im Juni werden, inoffiziell ist aber stetig zu beobachten gewesen, dass Eltern sich mancher Sachen nicht bewusst sind. Da wurden die Schrauben am Bauzaun gelockert, um den Kindern Spielgenuss zu bieten ohne darüber nachzudenken, was es denn bedeutet, wenn auf dem Schild steht „Betreten verboten!“ Was passiert, wenn sich ein Kind verletzt? Kennen wir überhaupt noch Grenzen? Wir können uns nicht über die Jugend beschweren, wenn wir es 1:1 vorleben, denn woher sollen sie es denn wissen, was geht und was nicht?

Aber bitte vormerken, denn am 10. Juni um 15.00 Uhr soll offiziell unser neuer Spielplatz nach langem Hin und Her offiziell eingeweiht werden. Alle sind herzlich willkommen, und ein großer Dank gilt an dieser Stelle auch der Firma BMF, unserer Baumgartenapotheke und dem Schreibwarengeschäft Geßner, welche sich eine kleine Überraschung dazu einfallen lassen hat, sowie Frau Yvonne Vogel, welche mit ihren Ideen nicht nur als Elternvertretung eine Bereicherung für unseren Ort ist.

„Verein“t geht eben manchmal alles etwas besser, auch wenn es meistens dieselben sind. So gilt auch ein herzlicher Dank an Rene Friedrich und Ole Leichsenring, welche aus Mittelbach für unseren Bolzplatz 2 Fußballtore gen Grüna transportierten. Hier sei zu erwähnen, dass von Anwohnern eines bereitgestellt wurde in kleinerer Form, doch leider war es dann eines Tages nicht mehr da.

Appell auch an dieser Stelle an alle Freizeitbiker, KFZ-Halter etc. Die Bergstraße gerät immer mehr zur Rennstrecke – es muss nicht wirklich erst etwas passieren - hoffentlich, bis dass die Vernunft einsetzt!

Vernunft, ein Begriff, nach welchem mancher bestimmt erst googeln muss… Und man sollte diese auch sinnvoll walten lassen, gerade in der heißen Jahreszeit. Denn vermehrt ist zu beobachten, dass aus kleinen feinen heranwachsenden Biotopen privat Wasser entnommen wird, weil es die Pflänzlein im Garten brauchen, oder das Auto, weil es vom Blütenstaub übersät ist, oder… Mit Müh und Not wurde hier und da in vielen Stunden die Voraussetzung geschaffen, dass eine stetige Zufuhr mit dem kostbaren Nass erfolgen kann… Wenn der Mensch aus „Gewohnheit“ dennoch zuerst seine Interessen vertritt, dann ist dies - und so denkt der gesamte Ortschaftsrat - wohl das falsche Signal für kommende Generationen. Also: Kopf einschalten, denn der Teich hat fast einen halben Meter abgenommen!

Eingeschaltet wurde auch das Licht zum ersten Vereinsstammtisch des Jahres 2022. Dank den Gastgebern in unserem „Oberen Gasthof“. Und erfreulich war, viele neue Gesichter begrüßen zu können. Nach langer Pause ein guter Start mit rund 40 Vertretern laut Teilnehmerliste.

Die Welt ist rund und bunt, alles dreht sich um das Weltgeschehen, Sonnenblumenöl und Senf. Vorheriges Treffen ist immer auch eine Gelegenheit, seinen dazu zu geben. Rund auch unsere Litfaßsäule am Kinderhaus „Baumgarten“, die letzte in der Stadt, welche privat ist und dem Ortschaftsrat Grüna gehört und nicht einem Werberiesen. Dort traf man sich auch mit Stephan Gleisberg, einem Teil unserer Familie Hilkman und Gürtlermeister Mario Lorenz, um letztes Maß zu nehmen für eine Umsetzung unseres Grüna-Profils, welches kindlich gestaltet werden soll und ein Blickfang wird.

Eine herzliches Treffen gab es auch auf dem Grünaer Rathaus zur Sprechstunde mit Grünaer Urgesteinen, namentlich allen bekannt: Herrn Gunter Bernstein - immer noch Hans Dampf in allen Gassen - und seinem ehemaligen Mitschüler und Urgrünaer als auch Unternehmer Herrn Rabe. Selbiger unterstützte im Hintergrund den Heimatverein und unsere Baumgartenausstellung, die Verwirklichung der neuen Platten auf dem Totensteinaussichtsturm und bleibt uns und seinem Grüna auch weiterhin treu. Die Zeit war schnell verflogen und zum Schluss kam ich mir vor, als wäre ich selbst mit in diese Klasse gegangen. Es gibt noch bodenständige Mitmenschen.

Der „Boden“ neu gemacht wurde auch in Teamwork mit unserem Revierförster Herrn Göthel und dem Bauhof. Damit meine ich den Parkplatz, Wendeschleife Ende Pleißaer Straße. Durch Wettereinflüsse etc. nicht mehr in der Urform kann man den beteiligten Parteien nur danke sagen!

Ja und wenn es zum Beispiel regnet, dann erfüllen die Gullys in unserem Ort perfekt ihren anstrengenden Job, das Wasser muss eben nur erstmal hinkommen… Ansonsten erwacht die Kulturhauptstadt zum „blühenden Leben“…

Es regnet, es schneit…(irgendwann wieder), Schnee braucht man zumindest beim Wintersport, zumindest meistens, und so freute ich mich wieder einmal Gast im schönen Gußgrund sein zu dürfen und einen schönen Abend mit interessanten Projekten und Gesprächen verbracht zu haben….“Ski heil“ unseren Sportsfreunden! An dieser Stelle auch viele Grüße von unserem Oberbürgermeister, welcher im letzten Jahr auch zu Gast war an selbigem und sich von den überdurchschnittlichen sportlichen Ergebnissen und der Nachwuchsarbeit überzeugen konnte.

Das ist die Überleitung zum OB in Verbindung mit dem ersten Jahresgespräch 2022, welches in Wittgensdorf am 28.04. bei Amtskollege Dr. Müller stattfand. Thematik war die Umsetzung von WLAN bis zum Sommer (also 2022) in allen Rathäusern (wir diskutieren darüber schon einige Monate, ähm Jahre…). Die bessere Kommunikation mit der Stadt (also an unserem OB liegt es nicht!!!!), die Öffnung der Bürgerservicestellen. Und unser Lieblingskind, das Grünflächenamt…(also Amtsleiter Herr Börner kann da auch nix dafür…meistens jedenfalls). Und so sprudelte es an Gesprächen auf Augenhöhe bis in den späten Abend….

Und es sprudelt auch wieder seit dem 6. Mai in Röhrsdorf an der Schule, denn da war Brunnenweihe, auch Grüna war vertreten, denn es ist dann immer die Gelegenheit, auch einmal über den Tellerrand zu schauen. Dank an OV Siegel für einen sommerlichen und angenehmen kulturell umrahmten Nachmittag, ganz in familiärem Flair….Ja, die Ortsteile haben etwas Besonderes für die Kulturhauptstadt.

Ja, und es gibt so viele Termine, da weiß man manchmal gar nicht wohin zuerst, denn da ist ja noch die Arbeit… Aber allen Ehrenämtlern in den Vereinen sei gedankt, dass es sie gibt…

Viele sehen dies nicht und nutzen ihre Zeit lieber zum Meckern und beanstanden, manchmal berechtigt, größtenteils aber… Und da ist wieder der berühmte Spruch: SIE HABEN POST, nicht vom Zensus, nein von besorgten Mitmenschen – eine Bitte, wenn an mich adressiert, dann bitte mit Name und Anschrift oder Telefonnummer, denn ich möchte gerne mit Ihnen kommunizieren.

Wir leben schließlich alle zusammen in unserer “Heimat“. Und da möchte ich zur Vorstandswahl des Heimatvereines dem „alten und neuen“ Vorsitzenden Jens Bernhardt und dem „alten und neuen“ Stellvertreter Detlev Mühlstein zur Wiederwahl meinen Glückwunsch aussprechen. Jens DURCHHALTEN!

Und manchmal dauert es eben länger als gedacht, schön dass es Veränderungen an unserem „Knittel“ gibt, das lässt hoffen! Hoffen wir auch, das sich manche Einstellung im Mensch zum Positiven ändert, denn als Vereinsmitglied für mich unfassbar, wenn Gerüchte (nun ja, wir leben in einem Dorf) einfach gestreut werden über einen anderen Verein, ohne ihn darauf anzusprechen. Ich würde am liebsten manchmal mir für Grüna einen Zauberstab „schnitzen“, denn Kopfschütteln reicht nicht mehr bei manchen „Häusl“.

Aus dem „Häusl“ sein werden auch hoffentlich wieder die Besucher, wenn sie das Kirmesgelände betreten, gern in Badelatschen, um auf alles vorbereitet zu sein… Einige Programmpunkte stehen schon. Und keine Frage, “Ich war noch niemals in New York“ werden alle lauthals mitsingen, wie die anderen Hits, große Bühne, große Gäste und ein kleines bisschen Gänsehaut…

Zum Schluss: Bleiben Sie gesund, liebe Leser! Und damit auch dies in Zukunft so aufrecht erhalten werden kann, wird zeitnah eine med. Fachangestellte / Angestellter für die Praxis Dr. Mallmann/Ritter für die Unterstützung des Teams gesucht. Beginn ab sofort möglich, egal ob in Teilzeit oder Vollzeit mit Tätigkeit in der Aufnahme und der direkten Patientenbetreuung… also 3 Worte – bleib im Orte…

Mit diesen Worten räume ich den Platz für weitere Buchstaben, glauben wir nicht alles, was im Netz steht, was die Medien rauf und runter spulen. Glauben wir nur das, was wir wirklich sehen, auch wenn es schmerzt, denn ich durfte es im Supermarkt beobachten: Eine kleine wahre Geschichte und zum Glück nicht in Grüna passiert. Tatort: eine Großstadt in der Nähe, gerade in schlechten Zeiten traf eine Lieferung Sonnenblumenöl ein. Ich wollte nur Obst kaufen und wurde Zeuge einer beinahen Familientragödie. Am Regal prangte der Zettel „Abgabe nur 4 Flaschen pro Person…Preis 4,99 Euro pro Flasche“ (teurer als Motorenöl…). Ein älteres Ehepaar nähert sich mit dem Einkaufswagen, die Dame schon in Bomberstimmung (auch von der Größe her) und lautes Wortgefecht. Scheidung lohnt ab einem gewissen Alter dann doch nicht mehr, denn die Silberne und die Goldene sind schon mit dem Verwandtenschwanz gefeiert. Das Geschrei wird immer lauter, die Dame verlässt den Markt (also sie fliegt förmlich mit ihren 2 Zentnern davon). Ich denke: armer Mann, aber jetzt ist Ruhe. Siehe da, das Flugzeug kommt zurück mit einem zweiten Einkaufswagen (für einen Euro recht preiswert…) - und zack, 4 weitere Flaschen Sonnenblumenöl rein, und das Gesicht grinst zufrieden, das vom Mann nicht, denn für 40 Euro wäre er lieber Tanken gefahren (oder – bei DER Frau - vielleicht auch 4 Kästen Bier). Ich hatte mich dann doch für ein Eis entschieden, um die Stimmung nicht noch heißer werden zu lassen…

Was für ein heißer Sommer 2022, es läuft also alles noch wie geölt, und ich habe jetzt meinen Senf dazugegeben…

Irgendwann wird man Dummheit bereu‘n –

mit lieben Grüßen Euer Lutz aus der Chemnitzer 109

Dieser Artikel stammt aus dem Ortschaftsanzeiger Grüna / Mittelbach Juni 2022

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