Nun ist es da, wer hätte das gedacht…2021

Nun ist es da, wer hätte das gedacht…2021

Ihnen, liebe Leser dieser ersten Ausgabe des neuen Jahres, wünsche ich im Namen des gesamten Ortschaftsrates Grüna alles Gute. Mögen viele Wünsche in Erfüllung gehen und Gesundheit ein treuer Begleiter sein. Darüber wurde im vergangenen Jahr viel gesprochen, viel berichtet und viel nachgedacht. Nicht alles war verständlich, und viele Reaktionen waren unverständlich. Rückblickend ausgedrückt ein Jahr mit Einschränkungen, Abstand, verschiedenen Meinungen und ungeahnten Herausforderungen. Ein Jahr, was viel Kraft gekostet hat, aber auch neue Wege aufzeigte und Energien mobilisierte und den Zusammenhalt hat wachsen lassen. Allen Machern vor und hinter den Kulissen in dieser außergewöhnlichen Zeit, Respekt und Anerkennung für das Meistern manch ungeahnter Situation und die Kraft, welche dafür benötigt wurde!

Nun sollten wir mit Zuversicht in das Neue schauen, und der Ortschaftsrat freut sich auch für die nun kommenden Monate über ein vertrauensvolles Miteinander in Grüna und die gegenseitige Unterstützung in allen Belangen – auf Augenhöhe, wie es sich für unser Dorf gehört. Dies gilt natürlich auch für den Umgang mit unseren Nachbarn von Grüna. In diesem Sinne stellen wir uns gemeinsam den neuen Herausforderungen, damit wir endlich wieder gemeinsam feiern, lachen und Normalität leben können.

Dass etwas geht, auch wenn es anders ist, zeigten gerade in der Adventszeit federführend Carola Hilkman und Irma Olofsson mit ihrem leider den Umständen angepassten „bewegten Adventskalender von Grüna“ in kurzfristig umgesetzter digitaler Form im Netzwerk. Dafür und für die viele Mühe und Zeit denke ich - im Namen aller Grünaer - ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle aussprechen zu dürfen!

Ein schönes Gefühl war es auch, einen Kalender für 2021 von Schreibwaren-Geßner mit Impressionen unseres ehemaligen Sommerbades in den Händen zu halten und mit mehreren Exemplaren die Familie und Freunde beglückt zu haben. Die Umsetzung des Projektes war ein lang gehegter Herzenswunsch von unserem Buchbinder Alexander Geßner. Dank auch an Jürgen Heize und Eva Stop, die für die Bilder im Kalender gesorgt haben.

Beim Betrachten sagte die innere Stimme, da war die Welt noch in Ordnung. Was nicht in Ordnung war im noch alten Jahr: der Zustand der Bushaltestelle gegenüber von unserem KiG. Die Anwohner des Hauses bemühen sich stets um Reinlichkeit, welche oft mit „Füßen“ getreten wird.

Dass dabei scheinbar auch noch, dem Alkoholgenuss in der Nachbarschaft geschuldet, das Essen sich zweimal angeguckt wurde und damit nicht nur der Fußweg sondern auch der Vorgarten verziert wurde, ist schon etwas makaber, denn Lametta zu Weihnachten sieht definitiv anders aus… Ein gesprochenes Wort kann helfend wirken.

Der Ortsvorsteher machte auch noch gen Jahresende Halt bei unserer „Volksbank“ und begrüßte Herrn Matthias Liersch als neuen Geschäftsstellenleiter in Grüna und freut sich auf ein weiteres gemeinsames Tun für den Ort und die Unterstützung mancher Projekte. Eine Idee soll dabei Fuß fassen, wenn es die Zeiten zulassen – einem gemeinsamen Unternehmerstammtisch endlich ein Podium zu geben.

Und ein Podium für den Klimawandel gab es pünktlich zum Neuen Jahr auch noch! Schnee – wer hätte das gedacht und auch noch im Januar… Die Welt ist schon verrückt! Dank der Firma Bunzel funktionierte aber der Winterdienst bestens, und der Kreativität waren hier und da keine Grenzen gesetzt aus dem weißen Pulver, um das zu formen, was man als Kind schon gerne gemacht hat.

Danke an Frau Holle für die Spende, und mit lebenswichtigen Spenden geht es auch gleich weiter…

DRK-Blutspender starten als Lebensretter ins Neue Jahr: Eine Vollblutspende kann bis zu drei Patienten helfen

Viele Patienten, die aufgrund von Erkrankungen oder auch Unfällen auf Bluttransfusionen angewiesen sind, benötigen je nach Indikation nur bestimmte Bestandteile des Blutes. Bei einer Vollblutspende werden alle Blutbestandteile gespendet. Nach der Spende wird das Blut aufgetrennt und in den DRK-Instituten für Transfusionsmedizin werden drei Präparate aus dem halben Liter Spenderblut hergestellt.

  • Erythrozytenkonzentrat (rote Blutkörperchen)

  • Thrombozytenkonzentrat (Blutplättchen)

  • Blutplasma (flüssiger Bestandteil des Blutes)

Die Erythrozytenkonzentrate erhalten zum Beispiel Patienten bei einem großen Blutverlust oder auch bei chronischer, schwerer Anämie (Blutarmut). Erythrozytenkonzentrate sind bei einer Lagertemperatur von ca. vier Grad Celsius maximal 42 Tage einsetzbar.

Eine Transfusion mit Thrombozyten erhalten Patienten, die beispielsweise an Gerinnungsstörungen leiden. Blutplättchen tragen maßgeblich dazu bei, dass Blutungen zum Stillstand kommen und Wunden sich wieder verschließen. Thrombozytenkonzentrate müssen unter ständiger Bewegung bei einer Temperatur zwischen +20 und +24 Grad Celsius gelagert werden und haben mit lediglich vier bis fünf Tagen die kürzeste Haltbarkeit.

Aus menschlichem Blutplasma werden zahlreiche, oft lebensrettende Arzneimittel hergestellt. Von den über 120 im Plasma enthaltenden Proteinen kann mehr als ein Viertel direkt zur Behandlung von Krankheiten genutzt werden. Zu den bekanntesten Medikamenten, die aus Blutplasma gewonnen werden, zählen die Gerinnungsfaktor-Präparate. Plasma kann tiefgefroren etwa zwei Jahre gelagert werden.

Eine Terminreservierung ist für alle DRK-Blutspendetermine erforderlich. Sie kann unter https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/ erfolgen oder auch über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11. Sie dient dem reibungslosen Ablauf unter Einhaltung aller aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln.

Die nächste Blutspendeaktion in Ihrer Region findet statt

Datum

Spendeort

Uhrzeit

Mo 29.03.2012

Grüna Kulturhaus, Chemnitzer Str. 46

14:30 – 18:30

Und es gibt so viele weitere Spenden… Guter Vorsatz für das neue Jahr, lasst es nicht so aussehen wie im alten, obwohl der Anfang schon wieder gemacht wurde. Leider…

Wenn wir hier schon mal in der Nähe von unserem Bahnhof sind: Kurzfristig umgesetzt nach langer, langer Suche nach einem Ansprechpartner wurde das Ausschneiden des Bahndamms von Wildwuchs… Ein Wunder, und das im doppelten Sinne, wenn man bedenkt, über welche Umwege man schließlich bei der richtigen Nummer der DB angekommen ist.

Coronabedingt wurde auch auf die erste Sitzung des Ortschaftsrates im Januar verzichtet, was nicht bedeutet, dass er nichts tut bzw. tat in dieser Zeit. Aufschluss über die momentane Lage in unserem Altenheim am Wald gab es, natürlich mit Abstand per Telefon mit Herrn Marcel Kaden, dem Leiter dieser Einrichtung. Respekt vor seiner Mannschaft für das Geleistete und die Umsetzung von allerlei Beschlossenem aus der Ferne. Manches Mal an der Realität vorbei, denn wie soll man etwas umsetzen, wenn es kein Personal gibt und die betreffenden Hilfsmittel dazu fehlen, bzw. nicht zur Verfügung gestellt werden können… Dank auch an Herrn Dipl. Med. Holger Elbe, welcher regelmäßig die Einrichtung besucht und sich um die Gesundheit der Bewohner kümmert. Dieser Dank geht selbstverständlich auch an unsere Apotheken und unser Ärztehaus… Gesundheit – das höchste Gut, was auch ich spüre, denn zu Jahresanfang musste ich mich deshalb etwas länger von meinem Grüna verabschieden…

Ende gut – alles gut, und deshalb freue ich mich auch über die Neujahrswünsche von unserem neugewählten OB der Stadt Chemnitz in dieser Ausgabe, welcher der Bitte der Ortsvorsteher nachgekommen ist, regelmäßig und ortsbezogen einen Beitrag im Blättl beizusteuern. Anfang Dezember letzten Jahres hatte er unter den geltenden Hygieneauflagen in das Rathaus nach Chemnitz eingeladen und damit eine neue Ära der Kommunikation zwischen den 8 Ortschaften und der Stadt eingeläutet. Aus Freude darüber übergaben die Ortsvorsteher etwas, was es so im Chemnitzer Rathaus seit der Zwangseingemeindung noch nicht gegeben hat. Ein Puzzle mit allen 8 Ortschaften, welche die Stadt umgeben, und mit allen wichtigen Daten…. Der „Speckgürtel“ eben, welcher nun das Chemnitzer Rathaus schmückt und zeigt, wie wichtig doch die Ortsteile sind und welchen Beitrag sie leisten…. Zwei wichtige Worte, welche in dem angenehmen Gespräch gefallen sind, waren Augenhöhe und Respekt. Ein guter Anfang, und wir werden unser bestes Tun dafür.

Ja, und die Frage, woher dieses Edelstahlkunstwerk kam, ist schnell beantwortet – Made in Grüna…. Dank der Firma BMF und Herrn Wuttke ist es gelungen, dass Chemnitz jetzt eine komplette elektronische Karte besitzt. MODERNE eben… Anschließend an diesen Beitrag eine Premiere, denn es war das erste Mal in meiner Amtszeit, dass sich der oder die OB persönlich im „Blättl“ an uns wendet.

Wie sagte einst Bertolt Brecht treffend:“ Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Nehmen wir nicht alles so hin, wie es uns vorgesetzt wird, denn es ist unsere Suppe, welche wir zum Schluss auslöffeln müssen… Da soll sie wenigstens schmecken…

Auf ein friedvolles 2021!

Und zuletzt noch in eigener Sache - Ein paar Erinnerungen im Gedenken an Siegfried Clauß

Er war nicht „nur“ ein Malermeister, guter Zuhörer, Zuchtfreund, Männerballetttänzer, gesellig und voll mit Ideen, welche auch mich noch in Zeiten mit dem Grünaer Faschingsclubs und im Stammhaus KiG begeisterten. Denn die Bühne lebte damals wie heute auch von Kulissen, welche die Programmbeiträge unterstützen und die an den Abenden so manches Auge glänzen ließen. Nun ist er gegangen – still und leise, wie er auch manchmal sein konnte. Dem Trauerhaus Claus möchte ich an dieser Stelle mein Mitgefühl ausrichten und viel Kraft für die Zukunft wünschen. In meinen Erinnerungen und wenn ich Fotos von damals betrachte, werde ich seine Stimme immer hören. Ein Satz wird unvergessen bleiben, der damit begann, wenn er etwas aus vergangenen Zeiten erzählte: „Was denkst denn Du – da haben wir…“ Faszinierend war immer, wie er aus einer Idee in seiner Werkstatt dann ein komplettes Bühnenbild gestaltete. Oder wenn wir für das Ballett probten und noch etwas dem Frühschoppen frönten, bei so manch warmer Flasche „Reichenbrander Helles“…

Lieber „Sig“ – Du warst ein feiner Mensch – Danke, dass ich Dich kennenlernen durfte und Du das Rathaus gemalt hast, was ich liebevoll aufbewahre in Erinnerung an Dich! In aufrichtiger Anteilnahme

Lutz Neubert / Ortsvorsteher Grüna

Dieser Artikel stammt aus dem Ortschaftsanzeiger Grüna / Mittelbach Februar 2021

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