Pendelbus Mittelbach-Grüna

Pendelbuslinie Mittelbach-Grüna:

So steht es in der Freien Presse vom 7.9.2019


Die neue Nahverkehrsverbindung wünschen sich vor allem viele Mittelbacher schon seit Jahren, weil es dort im Unterschied zum benachbarten, aber ohne Auto für sie schlecht erreichbaren Grüna keinen Supermarkt, keine Sparkassenfiliale und keine Apotheke mehr gibt.

Bei einer sogenannten Verkehrsschau mit Vertretern der Verkehrsbehörde und des Tiefbauamtes der Stadtverwaltung, von Polizei, Verkehrsbetrieb CVAG sowie Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsbetrieb ASR konnten die Ortsvorsteher von Grüna und Mittelbach (der Grünaer OV war verhindert und wurde durch Peter Patt vertreten) die Änderungswünsche zu Linienführung und Haltestellen vorbringen.

Während sich die Grünaer mit dem von Rathaus und CVAG vorgeschlagenen Streckenverlauf und insbesondere den Stopps am Forsthaus und im Wohngebiet am Hexenberg zufrieden zeigten, brachte Herr Fix die Vorschläge des Mittelbacher Ortschaftsrates vor. Dieser hatte sich dafür ausgesprochen, dass der von Grüna kommende Kleinbus ab der Aktienstraße zunächst die Mittelbacher Dorfstraße bis zum Ende entlangfährt und dort drei Haltestellen eingerichtet werden. Denn an der Dorfstraße wohnten viele potenzielle Fahrgäste, die sonst erst bis zur Hofer Straße laufen müssten. Zurück in Richtung Grüna könnte der Bus dann wie geplant auf der Hofer Straße fahren. Auch den vorgesehenen Standort einer Haltestelle an der Aktienstraße hielt der Ortschaftsrat für ungünstig, weil dort in einem Tempo-30-Bereich viele Autos am Straßenrand parkten.


Die Änderungswünsche der Mittelbacher wurden aufgenommen, mit der Inbetriebnahme der Linie zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember dieses Jahres könne allerdings nur einer davon umgesetzt werden: Der Standort der Haltestelle an der Aktienstraße werde in den Bereich der Grundstücke Nummer 1 und 1a verlegt, berichtete der Ortsvorsteher. Um drei neue Haltestellen auf der Mittelbacher Dorfstraße einzurichten, ist die Zeit bis Mitte Dezember jedoch zu kurz, da dafür Bauarbeiten mit Eingriffen in die Straßenentwässerung und andere unterirdisch verlegte Leitungen verbunden sind. Erst nach Vorliegen der Planung könne dann entschieden werden, ob die Haltestellen tatsächlich eingerichtet werden, wozu auch Mittel im Haushalt eingestellt werden müssen.

An den bereits feststehenden neuen Haltestellen wird die CVAG bis Dezember Haltestellen-Stelen aufstellen. Das sei mit Kosten von 37.000 Euro verbunden. Der Pendelbus, dessen Einführung 94.000 Euro im Jahr kostet, wird sieben neue und fünf bereits vorhandene Haltestellen - teilweise nur in einer Richtung – anfahren. Verkehren wird der Bus montags bis freitags zwischen 5.30 und 22 Uhr im Stundentakt. Der Bus soll im Dezember zunächst für drei Jahre in Probebetrieb gehen. Danach soll seine Nutzung ausgewertet und entschieden werden, wie es weitergeht.

(Beitrag – leicht gekürzt – und Grafik © Michael Brandenburg, Freie Presse Chemnitz, 7.9.2019)

Dieser Artikel stammt aus dem Ortschaftsanzeiger Grüna / Mittelbach Oktober 2019

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