Eduard Mörike – darf man das in der heutigen Zeit eigentlich noch sagen, oder wird man dann sofort auch eingestuft als...? Na ja, nun liegt es vor Ihnen, das zweite „Blätt`l“ in 2026 mit Dank an die fleißigen Austräger, diejenigen, welche hier ihre Beiträge platzieren und natürlich auch diejenigen, welche die ganzen Buchstaben ordnen sowie platzieren, damit alles an der richtigen Stelle ist.
Kaum war der erste Sonnenstrahl am Himmel, merkte man, wie alle aus dem Winterschlaf erwachten und sehnsüchtig auf diesen Moment gewartet hatten. Wurde ja auch Zeit, denn sonst hätte der Winterdienst noch mehr vom Geld verbraucht, was noch für das nächste Jahr reichen soll. Dabei wissen wir, dass es dieses Jahr nochmal schneit.
Ja, und auch die Olympischen Spiele sind vorüber, ganz unspektakulär und dennoch glänzte für Germany das Edelmetall oft. Aber auch da merkt man, es wird alles irgendwie anders. Sportler müssen abreisen, weil kein Platz ist – irgendwie komisch alles und so. Ganz nebenbei begann auch schon der nächste Krieg, wobei der eine noch immer nicht beendet ist, und man merkt an sich selbst, wie man eigentlich abgestumpft ist gegenüber dem ganzen Weltgeschehen. Währenddessen macht man sich in diesem Land Gedanken über Dinge, welche scheinbar ein Großteil der steuerbezahlten Mitarbeiter in der Berliner Glaskuppel selbst schon jahrelang nicht beherrscht. Dazu ein Zitat:
„Hauslehrer – Nachhilfe die ankommt:
Denn während die übrigen Grundrechenarten, also Addition, Multiplikation und Division, weitgehend unstrittig sind, konkurrieren beim schriftlichen Subtrahieren mehrere Verfahren miteinander. Die Debatte darüber, welches davon das für den Schulunterricht Geeignetste sei, wird von Expertenkommissionen, Philologenverbänden, Bildungsministerien, Lehrkräften und Eltern bereits seit vielen Jahren geführt.
Was als schriftliche Subtraktion gelehrt wird, kann je nach Bundesland, Schulform, Lehrkraft oder sogar Schulbuch ganz unterschiedlich aussehen. Das sogenannte „Minus-Problem“ beschreibt diese Uneinheitlichkeit: Verschiedene Verfahren führen zum selben Ergebnis – aber auf sehr verschiedenen Wegen. Für Kinder kann das verwirrend sein. Für Eltern, die bei den Hausaufgaben helfen wollen, ebenso.“
Adam Ries würde sich im Grabe umdrehen!
Na ja, jedenfalls wird immer wieder beteuert, dass kein Geld da ist und Rente mit 70, dass die Beiträge müssen steigen, aber für die Diätenerhöhungen und den Krieg ist in der Handkasse scheinbar noch genügend vorhanden.
Also Baustellen über Baustellen, so auch eben im „geilsten“ Ort des Landes, was sich schon lange abgeschafft hat. Während man immer noch Firmen sucht, welche für den Glasfaserausbau tätig waren und jetzt für Nachbesserungsarbeiten nicht mehr auffindbar sind, gibt es Baustellen mit einem Großaufgebot an Fahrzeugen und einer Handvoll Mitarbeitern, wenn gerade welche auch mal da sind. Respekt an das Team unserer Postfiliale, dass es überhaupt noch Öffnungszeiten gibt. Auf Nachfrage liegt es an neuen Antragsstellungen und der langen Bearbeitung. Und dies in Zeiten, wo fast niemand mehr baut. Kurios einen Bauantrag in der Hand zu haben, welchen seit April im letzten Jahr in der Stadt die Schreibtische verschönerte, und jetzt mit einer Frist von 14 Tagen vom Ortschaftsrat beraten werden soll. Fragen Sie sich auch, was das Amt solange damit gemacht hat? Willkommen im Klub!

Man muss dann wirklich aufpassen, dass man nicht in ein schwarzes Loch fällt, wie auf der Dorfstraße, Ecke Pleißaer Straße. am Parkplatz....

Und wo wir schon über Bautätigkeiten schreiben – zu allen guten Dingen gehören drei: Tatort Mittelbacher Straße im Februar. Die Zauberhand stellt ein Hinweisschild mit Datum auf – Vollsperrung. Warum, weshalb, wieso Fragen über Fragen und selbst in der Stadt findet man keine Antwort, bis... Montag vor besagten Mittwoch. Ist ja auch noch ein bisschen Zeit und nur ein Gewerbegebiet, was dann keine Zufahrt hat. Nun, man bekam dann doch noch eine Handynummer, und siehe da – reden hilft. Es wurde eine unkomplizierte Lösung für alle Parten gefunden. Musste es erst zur Eskalation kommen? Für die Zukunft waren sich alle einig – Nein.

Na denne – das Frühjahr kann kommen. Und es kommt deshalb der Aufruf an alle Grünaer zum Frühjahrsputz, wie er schon im Veranstaltungskalender im letzten Jahr hinterlegt ist und war. Der Ortschaftsrat Grüna und die GeoCacher würden sich über viele fleißige Hände freuen – Treffpunkt Rathaus Grüna am Samstag, den 28.03.2026.
Für einen kleinen Imbiss zur Mittagszeit sorgt „Wie immer“ der Grünaer Faschingsclub. Danke vorab an alle Beteiligten.
Na dann beräumen wir mal die ganze Sch... Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Während Halbstarke im Wiesengrund immer noch ihre Sprengkünste probieren, ist Kraft und Dummheit manchmal eine abstrakte Mischung. Genau vor einem Jahr wurde der Hundkotbeutelspender am Schachtweg zerstört. 2026 folgt nun Teil 2, was schmerzhaft ist, denn der Ortschaftsrat hat aus seinen wenigen eigenen Mitteln Hundetoiletten angeschafft für Grüna, übrigens der einzige Ortsteil und dann diese gähnende Leere in manchen Kopf ohne Hirn. Selbige Standort, und weg war sie. Du, derjenige, der dies gemacht hat – Du bist so ein Vollidiot vor dem Herrn!!!!!

W wie weg... Und nicht nur hier bei uns in Grüna, auch im den anderen Ortsteilen und Stadtgebieten wird immer mehr die Illegale Müllentsorgung ein flächendeckendes Problem. Was muss in einem Menschen vorgehen, wenn er zu solchen Taten bereit ist. Kopfschütteln verursacht dabei nur noch mehr Kopfschmerzen.

Was gibt es sonst noch im Orte und im Rathaus? Nun das werden Sie in diversen Artikeln hier im „Blätt`l“ lesen können.
Am 17.April findet das nächste Oberbürgermeistergespräch mit den Ortsvorstehern statt. Gastgeber wird diesmal der Ortsteil Wittgensdorf sein, und wir, der Ortschaftsrat werden im Nachgang hier darüber berichten.
In unserer Sitzung des Ortschaftsrates am 2. Februar wurde zumindest auch vom Ortschaftsrat Grüna mehr als grünes Licht für ein großartiges Projekt unserer Wintersportler gegeben.
Thema war der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 26/01, dem Nachwuchs-Skisprungzentrum Grüna, in seiner Vorlage B – 22/2026. Im letzten Jahr wurde darüber durch unseren WSV im Ortschaftsrat schon ausführlich informiert. Treffen hierfür gab es im Vorfeld schon an der Schanze mit Jens Weißflog und unserem MP Michael Kretschmer.
Zugegen in der Sitzung war auch eine Vertreterin des Stadtplanungsamtes, welche berichtete, dass das Stadtplanungsamt die Vorlage auf Antrag des WSV auf Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens für das Vorhaben „Neuordnung und Weiterentwicklung der Schanzenanlage Grüna“ auf den Weg gebracht hat. In diesem Aufstellungsbeschluss sind alle Rahmenbedingungen beschrieben. Nachdem im Jahre 2024 eine umfangreiche Machbarkeitsstudie stattgefunden hat, welche in Zusammenarbeit mit dem WSV und dem Sächsischen Skiverband erfolgte, hat sich daraus eine Vorzugsvariante entwickelt, welche eine Zentralisierung im Bereich der Gußgrundschanze vorsieht. Sowohl unser Freistaat Sachsen, die Stadt Chemnitz, der WSV, die Fachverbände und der Ortschaftsrat stehen geschlossen hinter diesem Vorhaben und dieser einmaligen Chance – nicht nur für Grüna!
Und weil wir gerade von neuen Bauvorhaben sprechen… Ein aktuelles, nämlich die neue 2-Felder-Sporthalle, beginnt nun wirklich! Der Spatenstich dazu soll, so die Information der Stadt, am 30. März 9:00 Uhr erfolgen.
In diesem Sinne, lassen Sie uns kurz innehalten zum aktuellen Weltgeschehen, manchmal verliert man dem Glauben an das Gute. Und das Fest der Auferstehung naht. Wir wünschen ein friedvolles Osterfest, einen wunderschönen Osterspaziergang zwischen den Ortsteilen mit Dank an die Organisatoren, sowie einen stimmungsvollen „Tanz in den Mai“.
Danke an alle für zahlreiche Blutspenden vom 16. März im KiG. Übrigens unser KiG freut sich auch auf Sie, Euch – Weitersagen ist angesagt!

Endlich ist er da der Merz, ähm März, das Leben blüht in Grüna auf,
die Tage werden endlich heller, der Winter nimmt nun seinen Lauf.
Und alle fragen sich, wann kommt endlich Asphalt auf die Löcher drauf?
Oder soll es Osterhasi checken
und seine Eier drinnen verstecken?
Gebaut wird überall, an jeder Ecke,
manchmal fragt man sich nur, zu welchem Zwecke.
Viele verstehen die Welt nicht mehr,
darum muss er Heilige Geßi nun her.
Möge er es zumindest für das schöne Grüna richten,
wir werden im nächsten „Blätt`l“ darüber berichten.

In diesem Sinne, lasst uns nicht vor neuen Aufgaben scheun,
es grüßt der Ortschaftsrat Grüna mit Euerm Lutz aus der Chemnitzer 109.
Lutz Neubert, Ortsvorsteher Grüna
Dieser Artikel stammt aus dem Ortschaftsanzeiger Grüna / Mittelbach April 2026