Nun liebe Leser unseres Blättl`s...schon wieder neigt sich das Jahr dem Ende, doch bevor hier der letzte das Licht ausmacht, bringen wir noch mit diversen Zeilen und Berichten diese Ausgabe zum Leuchten.
Und damit passend zur Weihnachtszeit und dem roten Saft. Damit meine ich nicht Glühwein, sondern den, welcher im Schnitt 38,5 Grad hat oder so um die Drehe rum, je nachdem ob man sich etwas mehr oder weniger aufgeregt hat – wichtig ist, dass für Nachschub gesorgt wird. Bewusst ist mir das umso mehr geworden, als ich im Oktober direkt vor mir einen schweren Verkehrsunfall erleben musste und den Notruf absetzte.
„Wo Ideen Gestalt annehmen, aus Rohlingen Unikate werden & aus einem Besuch ein schöner Moment“ …. So steht es im Netz der großen weiten Welt, und wir gratulieren zur Neueröffnung eines Ladens, welcher seinesgleichen sucht, das Ganze in der Chemnitzer Straße 45. Immer zufriedene und kreative Kunden für Frau Renée Schmidt als Inhaberin, welche für euch Deko, handgefertigte Unikate, süße Geschenkartikel und vieles mehr bereithält. Das „Herzwerk“ mit ganz viel Herz – mitten in unserem schönen Grüna.
Übrigens können auch die Artikel vor Ort ganz nach jedem Geschmack personalisiert werden – also noch persönlicher kann kein Geschenk dann sein.
Ja – persönlich und im Gespräch kann man so viel bewirken. So gab es auch ein spontanes Treffen im Sommer mit Frau Iris Mäding. Bekannt von der Stadtverwaltung, weniger bekannt als Mensch mit wunderbarer Stimme... Die Singakademie Chemnitz möchte sich den Grünaern und Mittelbachern hier im Ortsblatt gern vorstellen.

Herzlich willkommen bei der Singakademie Chemnitz!
Uns Sängerinnen und Sänger verbindet die gemeinsame Leidenschaft zum Singen und die Freude, zusammen Stücke einzustudieren und anschließend mit Orchester und Solisten aufzuführen. Wir sind aktuell auf der Suche nach Menschen, die Lust haben, bei uns mitzumachen und mit uns auf die Bühne zu gehen. Insbesondere die Herren in den Stimmgruppen Tenor und Bass sind gefragt…
Die Singakademie Chemnitz ist nicht nur der größte, sondern auch der älteste gemischte Chor der Stadt Chemnitz, denn mit seiner Gründung im Jahr 1817 zählt seinen Geschichte nunmehr über 200 Jahre. Eine lange Zeit von Auf und Ab, dabei hat die Freude am gemeinsamen Singen und Musizieren in all den Jahren niemals nachgelassen und trägt sich über viele Generationen hinweg bis heute weiter. Mit ihren derzeit rund 90 aktiven Sängerinnen und Sängern, hat die Singakademie Chemnitz es sich zur Aufgabe gemacht, große chorsinfonische Werke einzustudieren und diese zusammen mit Orchestern sowie Solistinnen und Solisten aufzuführen. Zum Repertoire gehören bekannte Werke wie zum Beispiel die IV. Sinfonie von Ludwig van Beethoven, die jährlich beim „Konzert zum Jahreswechsel“ am 31. Dezember in der Chemnitzer Stadthalle aufgeführt wird oder die „Carmina Burana“ von Carl Orff mit seinem berühmten und imposanten Einstieg „O Fortuna!“.
Auch Werke aus Filmmusik und Musical stehen bei der Singakademie auf dem Programm: Angefangen bei Klassikern wie „Thank you for the music“ aus dem ABBA-Musical oder Musik aus Disney-Filmen wie „Alice im Wunderland“ bis hin zu weihnachtlichen Soundtracks aus „Kevin – Allein zu Haus“ begeistert die Singakademie das Publikum bei jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen wie den „Classics unter Sternen“ in Chemnitz und die „FilmHarmonic Night“ in Zwickau.
Gemeinsam mit Andreas Pabst, dem künstlerischen Leiter der Singakademie Chemnitz, studiert der Chor seine Stücke ein. Darunter befanden sich in den vergangenen Jahren auch zwei seiner eigenen Kompositionen: Das „Requiem Corona“ entstand während der Pandemie im Jahr 2021 und soll all denen Menschen ein musikalisches Denkmal setzen, die in der schweren Zeit nicht die Hoffnung verloren haben, denen, die Freunde und Angehörige verloren haben und die trotz aller Trauer und Verzweiflung anderen geholfen und sich gegenseitig unterstützt haben. Das Werk wurde am 18. Juni 2022 in der Chemnitzer St. Petrikirche uraufgeführt und anschließend noch weitere Male in Chemnitz, Freiberg und Cottbus zu Gehör gebracht.
Das andere von Andreas Pabst komponierte Werk entstand ein Jahr später: Mit romantisch-weihnachtlichen Klängen erzählt das musikalische Märchen „Stimmen einer Winternacht“ die Geschichte eines kleinen Mädchens auf der Suche nach Frieden, das in eisiger Kälte dem Väterchen Frost begegnet, der mit einem magischen Streichholz Hoffnung und Zuversicht schenkt. Die Uraufführung fand am 10. Dezember 2023 in der Messe Chemnitz statt. Beide Stücke werden künftig wieder von der Singakademie Chemnitz als auch von fremden Chören erneut zu hören sein.
Bei der Singakademie Chemnitz vereinen sich Sängerinnen und Sänger aller Alters- und Berufsgruppen, vom Studenten bis zur Rentnerin, von Profi- bis zum Hobby-Sänger. Einige der Mitglieder sind schon seit mehreren Jahrzehnten in der Singakademie Chemnitz aktiv, andere wiederum erst seit wenigen Monaten. Jede einzelne Stimme trägt zum wundervollen Klang des Chores bei und jede Sängerin und jeder Sänger wird von den anderen in freundschaftlicher Atmosphäre geschätzt und respektiert. Auch finden außerhalb der Probe immer wieder gemeinsame Treffen oder Veranstaltungen wie die jährliche Weihnachtsfeier oder das mehrtägige Probenlager statt.
Doch damit die Singakademie Chemnitz auch in den nächsten Jahren weiterhin ihre hohe Gesangsqualität zum Besten geben kann, braucht es ausreichend Stimmen. Deshalb ist die Singakademie derzeit auf der Suche nach neuen Sängerinnen und Sängern, die mitmachen und den Chor unterstützen möchten. Vor allem die Herren sind gefragt, denn es besteht aktuell ein großer Mangel an Sängern in den Stimmgruppen Bass und Tenor. Dabei ist es nicht wichtig, ob man dem Chor als festes Mitglied beitreten möchte oder nur hin und wieder bei einigen Konzerten mitmachen möchte: Wer interessiert ist, sich über die Singakademie Chemnitz zu informieren oder die Sängerinnen und Sänger kennenzulernen oder auch wer sich nicht ganz sicher ist, ob sein oder ihr musikalisches Know-How und seine Singstimme für das Chorsingen überhaupt geeignet ist, ist herzlich eingeladen, uns zu kontaktieren! Als Sänger oder Sängerin der Singakademie Chemnitz muss man keine musikalische Ausbildung vorweisen. Wer Noten lesen und vom Blatt singen kann, ist zwar etwas im Vorteil, Voraussetzung ist das aber nicht. Was man braucht, ist ein Gefühl für Takt und Rhythmus sowie für Tonhöhe und Dynamik. Die Stücke selbst werden bei der Probe sorgfältig einstudiert, sodass es auch hier nicht schlimm ist, wenn man ein Stück vorher noch nicht kennt. Auch kann man zu jeder Zeit in die laufende Probenarbeit einsteigen. Die vom Vorstand ausgegebenen Noten darf man mit nach Hause nehmen und oftmals gibt es Übungsaudios, um sich auch außerhalb der Proben mit dem Material beschäftigen zu können. Für alle gesangstechnischen Fragen stehen der künstlerische Leiter, der Co-Repetitor und die anderen Sängerinnen und Sänger immer gern zur Verfügung.
Wer die Probe der Singakademie Chemnitz zum Schnuppern besucht, erhält einen wertvollen Einblick in die Arbeit des Chores und kann sich alles unverbindlich anschauen. Wenn man möchte, kann man bei der Schnupperprobe auch schon zwischen den Sängerinnen und Sängern Platz nehmen und mitsingen. Die Proben finden immer montags von 18:00 Uhr bis 20:45 Uhr, in der Marianne-Brandt-Oberschule in der Vettersstraße in Chemnitz statt. Man erreicht die Probe mit der Straßenbahnlinie 2 bis zur Haltestelle „Gutenbergstraße“, auch Parkplätze stehen in der unmittelbaren Umgebung der Oberschule ausreichend zur Verfügung. Für eine Anmeldung oder bei Fragen zur Probe oder zu den Aufführungen der Singakademie Chemnitz, kann unter kontakt_at_singakademie-chemnitz.de oder unter 0174-7524927 der Vereinsvorstand kontaktiert werden. Natürlich ist es auch möglich, die Mitglieder der Singakademie Chemnitz bei den Aufführungen live zu erleben.
Nächste Aufführungen sind: 29.11.2025: FILMharmonic Night (Stadthalle Zwickau) 31.12.2025: Konzert zum Jahreswechsel - 9. Sinfonie Ludwig van Beethoven (Stadthalle Chemnitz) 05.04.2026: Osternacht-Konzert I - Carmina Burana (Lukaskirche Zwickau) 06.04.2026: Osternacht-Konzert II - Carmina Burana (Lukaskirche Zwickau) 13.05.2026: Sinfoniekonzert der Vogtlandphilharmonie - 2. Sinfonie von Mahler (Neuberinhaus Reichenbach) 15.05.2026: Sinfoniekonzert der Vogtlandphilharmonie - 2. Sinfonie von Mahler (Vogtlandhalle Greiz)
Danke an Frau Jeanette Kiesinger, der Bilderquelle von der Internetseite, an die Fotografin Ines Escherich für das wundervolle Gruppenfoto vorm Opernhaus und natürlich an Frau Iris Mäding, die Vorstandsvorsitzende. DANKE für Euer Ehrenamt und einen wichtigen Beitrag zur Kultur, mitten im großen Sparkurs der „Kulturhauptstadt“. Wenigstens der „Notenschlüssel“ freut sich darüber.
Ja das Leben ist bunt – so wie der Herbst es war und ist. Denn zum wiederholten Male durfte mit Genehmigung „gesprüht“ werden. Kein Raumduft, sondern Farben des Lebens. Motto der Aktion war „ Workshop Graffiti“. Und die Kandidaten dazu und Verfasser der Aneinanderreihung der wohl sortierten Buchstaben folgen jetzt namentlich aufgelistet: Applaus für Sina, Cora, Suheda, Levi, Leonard, Matti, Julien und Maxim!
Dazu erreichte mich folgender Text

Am 23.09.2025 fand in Grüna der Projekttag von der Klasse 8a statt. Angeregt wurde es vom Ortschaftsrat Herrn Aurich. (Hier muss ich ergänzen – der Apotheker meines Vertrauens und Stellvertreter... so viel Zeit muss sein....)
Wir hatten die Aufgabe, ein Stromhaus von EnviaM farblich zu gestalten. In der Schule hatten wir schon vorher Entwürfe von Schriftzügen und dem Luftschiff gestaltet. Wir trafen uns um 9.30 Uhr an der Apotheke im KiG und wurden von Herrn Aurich begrüßt, welcher auch die Getränke bereitstellte. Dankeschön.
Unterstützt und angeleitet wurden wir von dem Künstler Nico CEBU Roth. Die Kinder durften mit Farbdosen arbeiten. Als erstes wurden die Ideen vor gesprüht. Wir haben in zwei Gruppen gearbeitet. Jeder durfte selbst entscheiden, ob er mitmachen will. Die anderen konnten im Saal im KiG andere schriftliche Aufgaben lösen. Dort war es auch wärmer. Es schien die Sonne, aber es war sehr kalt.
Zwischendurch wurden von der Presse Fotos gemacht und die Schüler und Herr Roth befragt. Viele haben zusammen gearbeitet und den Hintergrund aufgesprüht. Herr Roth erklärte uns, wie man Farbverläufe macht. Danach wurde alles ausgemalt. Der Schriftzug wurde dunkelgrün mit hellen Verläufen. Das Luftschiff wurde orange, was ein schöner Kontrast zu dem Anderen war. Zum Schluss wurde noch die Skyline mit typischen Merkmalen von Grüna gesprüht. Es war toll, mal so etwas zu machen. Auch wenn nicht alles perfekt aussieht, denken wir, dass es für das erste Mal gut geworden ist.
Die Klasse bedankt sich bei der Klassenlehrerin Fr. Uhlig für das schöne Projekt. Es hat jeden allen gefallen und wir hatten viel Spaß.
Grüna sagt danke, das „Stromhäusl“ am KiG erstrahlt im neuen Glanze, und ich merke, in jedem schlummern versteckte Talente. Talent muss man auch haben, wenn man Berichterstattung betreibt, welche sehr einseitig wirken kann. Oder jeder kehrt vor seiner Tür? Also in der FP, welche ja irgendwie neutral und ein großes Medium sein soll, wurde natürlich wieder über den Speckgürtel hergezogen. Cool eigentlich, dass an Sitzungen, die öffentlich sind, man die Schreiberlinge vermisst, noch besser, wenn man die Gelegenheit hat, den Ortschaftsrat mal dazu zu befragen – aber dann müsste ja mancher Artikel ganz anders geschrieben werden. Herr Peter Patt, MdL, ergriff die Initiative und griff zum Füllfederhalter (kein Heiko), beauftragte eine in Dienst gestellte Brieftaube und somit wanderte ein Schriftstück gen Zentrale der schreibenden Kunst... Leider ohne Rückantwort, denn für die Brieftaube wurde nur ein Hinflug-Ticket gelöst.
Zitat:
Sehr geehrter Herr Müller,
Ihren Beitrag in der FP 25.10.2025 greife ich auf. Sie unterstellen, dass sich die große Mehrheit der Chemnitzer deswegen auf höhere Gebühren für die Straßenreinigung einrichten müssten, weil eine Stadtratsmehrheit für insbesondere die Ortschaften einer monatlichen statt 14-tägigen Reinigung zugestimmt habe; zudem sei dies wahltaktisch begründet.
Beides ist aber nicht richtig.
Die CDU-Stadträte sind in der ganzen Stadt und für die ganze Stadt gewählt worden. Wenn die Fraktion beschlussweise dem OB etwas empfiehlt, tut sie dies auch nach Abwägung aller Betroffenheiten in ihrer Verantwortung für die ganze Stadt.
Geldverschwendung und unwirtschaftlich ist, Straßen 14-tägig zu reinigen, wo dies gar nicht erforderlich ist. Darauf gehen Sie nicht ein. Mit der wirtschaftlichen Entscheidung für einen Monatsrhythmus werden Kosten also reduziert, nicht erhöht, auch nicht für andere Gebiete. In den anderen Gebieten bleibt es beim Reinigungszyklus, wodurch keine Kosten steigen können, da auch der ASR seine Kapazitäten an die Auftragslage anpasst (ausgenommen sind die aber alle Bürger betreffenden Kostensteigerungen der öffentlichen Hand).
Die Straßenreinigungskosten in Chemnitz werden über den Frontmetermaßstab umgelegt. Das bedeutet, dass Reinigungskosten bei Mehrfamilien-Etagenhäuser auf mehr Bewohnerparteien verteilt werden als in den kritisierten Einfamilienhäusern, also für diese Bewohner regelmäßig weniger anteilig abgerechnet wird. Darauf gehen Sie nicht ein.“
Kann es sein, dass auf dem Dorf ein anderes Stadtbild existent ist, wo weniger Dreck ist?
Hoffentlich erreicht jetzt nicht das Grünaer Rathaus ein Shitstorm – aber Fakt ist, seit mehreren Jahren kämpfen die Ortschaftsräte der Ortsteile für ein anderes Kehraufkommen, da die vorgerechneten Zahlen nicht nachvollziehbar waren, mit dem tatsächlichen Kehrvolumen aller 14 Tage. Im Umkehrschluss soll großzügig am Winterdienst gespart werden und Nebenstraßen gar nicht mehr? Finde den Fehler in diesem Lande!
Ach so – eine gute Eselsbrücke zum 11.11... Da war ja Schlüsselübergabe im Chemnitzer Rathaus. Und während sich dort die letzten 3 Vereine präsentierten, hieß es erneut am Grünaer Rathaus: „ wie immer“. Der Unterschied von beiden Übergaben – der Grünaer Faschingsclub nahm die Reise auf sich, um noch den Kindergarten und die Grundschule zu besuchen und mit Tänzen zu verzücken.


Ein Mehrwert vom Ehrenamt, und der Verein, welcher zusammen mit Lukas Stern e.V. bereits im letzten Jahr einen Inklusionsfasching veranstaltete und dieses Jahr nunmehr Nummer 2 folgen lässt. Dies im Kulturhauptstadtjahr und wo – klaro im heimlichen Kulturhauptstadtdorf... 3 Worte, bleib im Orte!
Der Tag hielt noch einige Überraschungen bereit, während der GFC e.V. nach der „Voll“versammlung noch gesellige Stunden im KiG verlebte, war passend zum Tage noch der alljährliche „Martinsumzug“ unterwegs. Da sage einer noch, im Kaff is nix los.
Völlig unbemerkt gab es noch ein Jubiläum mitten im November, an diesem 11.11., unser Bundeskanzler (also das ist der in Berlin, wo nicht auffällt, wenn er nicht da ist), also Herr März, ähm Merz, feierte seinen 70. Geburtstag. Na ja... ist eben auch ein kleiner Narr, bloß ohne Kappe eben. Erfreulich, dass am folgenden Montag, also am 17.11. in der OR-Sitzung, die Baugenehmigung für unsere neue, langersehnte Zweifeldturnhalle vom Ortschaftsrat verabschiedet wurde. Eine Erläuterung der Baupläne und des Ablaufes wurde gesondert am 24.11. mit den Vereinen als Nutzer in der alten Turnhalle durchgeführt.
Sportlich, sportlich… Und das geht es jetzt gesundheitstechnisch seit Längerem auch in der Chemnitzer 105. Das darf ich vorstellen unter der Rubrik: „zu Besuch bei...“ dem Physio Team A2.

Kein Fitnessstudio, aber man wird fit gemacht fürs... Willkommen in Grüna Annett & André Beinert! Bereits ein Studio in der Ludwigstraße von Chemnitz, nun bei uns. Ob Schmerztherapie oder TMS, also Topisch manuelle Schmerztherapie, hier schafft man Abhilfe. Auf meine Frage hin, was man sich wünscht (weil ja bald Weihnachten ist, und da kommt der Mensch mit Bart und dicken Sack), bekam ich zur Antwort: „zufriedene Patienten, welche sich wohlfühlen“. Und mit der Übernahme der Praxis sind auch kurzfristig Termine verfügbar. Und was ist dem Team wichtig? Ein großes Behandlungsangebot, Terminflexibilität, Einzelräume zum Wahren der Intimität (also nicht falsch verstehen...).
Also kurzum, dem Team um Familie Beinert liegt die Gesundheit der Patienten am Herzen. Man gibt gute Anleitungen für Eigenübungen und eine patientenorientierte Behandlungen von gut ausgebildeten Mitarbeitern. Das A und O dabei ist, um es mit dem Schlachtruf vom GFC auszudrücken, „wie immer“ eine gute Kommunikation mit den Patienten. Also A -wie Annet und André´... Weitere Infos unter: www.physioteam-a2.de
Damit und mit seiner Gesundheit gewinnt jeder wieder das Sportabzeichen auf seine Art und Weise. Einen ersten Platz gab es auch zu verzeichnen. Nicht beim Oktoberfest vom GFC im Maß-Leeren, vielmehr bei unseren Freunden mit dem Grünen Daumen! Glückwunsch dir, lieber Wolfgang Bienert, und dem KGV Waldesluft. Am Samstag, dem 8.11.2025, gewannen sie verdient den 1. Preis beim Landeswettbewerb „Kleingärten in Stadt und Land“. Großartig, und welche Bereicherung für die Grüne Au, also unser Grüna!
Und nun neigt sich langsam auch dieser Artikel dem Ende. Im November ist das Wetter grau, Totensonntag und zuvor, fast vergessen – der Volkstrauertag. Alljährlich wird diesem durch die Scheibenschützengesellschaft zu Grüna 1850 e.V. gedacht und organisiert mit Bitte, dass sich eigentlich im Gedenken an die gefallenen Grünaer im Kriege mehr dazu am Denkmal einfinden könnten.

Das Jahr über wird dieser Gedenkort sauber und in Ehren gehalten durch die Mitglieder. Also liebe Leser, widmen Sie bitte auch in Zukunft den im Kriege gefallenen Grünaern etwas mehr Aufmerksamkeit und Achtung – eine Frage des Respektes.

Und so ist es auch am Jahresende Freud und Leid... Gedenken wir an dieser Stelle unserem Pfarrer in Rente Herrn Karl Heinz Lang. Er war ein Macher mit Ecken und Kanten, verdiente sich auch als Diplomat in der Wendezeit, brachte Menschen zusammen und war ein Mensch, mit dem man über alles reden konnte – offen für alles. Du wirst immer in meiner Erinnerung bleiben.
Und da gab es noch jemanden, eine Trauerfeier der besonderen Art, für mich unvergesslich. Ein etwas ungewöhnlicher Samstag, dieser 1. November 2025, welcher noch lang in Erinnerung bleiben wird.

In der Dachsbaude diesmal kein Wandertreff, sondern vielmehr ein Abschiedstreff, wo ich mich geehrt fühlte, diesem beiwohnen zu dürfen. Das Leben ist wie eine Zugfahrt, man wartet auf dem Bahnhof, steigt in den Zug ein, sieht aus dem Fenster, erlebt viele Gegebenheiten und dann bremst der Zug die Fahrt an der Endstation. Man ist angekommen. Während dieser Reise trifft man die unterschiedlichsten Menschen. Und genauso könnte man es auf die Wanderfreunde münzen, man wählt sich eine Route aus, geht unterschiedliche Wege und irgendwann ist man am Ziel. Ich kannte „Lotte“ noch als Kind, wenn ich das so sagen darf, aus - na klar - der Bibliothek. Öfters ein Lächeln, immer auf Fragen Auskunft gebend und geduldig mit allem, was da kam. 25 Jahre als Bibliothekarin bei Buchlesungen, Bibliotheksführungen, und, um es nicht zu vergessen, da waren ja noch die Ferienspiele in unserem schönen Sommerbad. Auf charmante Art und Weise hat sie dort uns Kindern mit Literatur und Kunst vertraut gemacht, ohne zu googeln, ohne Handy, einfach so zog sie unsere Aufmerksamkeit auf sich.
Nun wir waren versammelt, um Frau Schroth, besser bekannt als Frau Rothenburger oder einfach nur Lotte, zum letzten Mal in der Mitte zu haben, aber nie zu vergessen. Möge man viele der Werte, welche von ihr vorgelebt worden, weitertragen – Danke für alles in stiller Erinnerung... Denn wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung... Und so ließ die Familie um Ihre 3 Kinder das Leben nochmals Revue passieren, bevor Sie symbolisch als Herz gen Himmel stieg, da Sie Ihren Körper für Organspende zur Verfügung stellte, um jungen Ärzten dienen zu dürfen... Da schließt sich der Kreis und der Aufruf an unsere Vereine zu Lebzeiten – spendet am 22.12. bitte Blut.

Im Namen des Ortschaftsrates Grüna wünsche ich Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit, sowie einen friedvollen Jahreswechsel. Bleiben Sie gesund und optimistisch, auf das, was in 2026 kommt, verbunden mit einem Dank an alle Unterstützer, Sponsoren, helfende Hände und Ehrenämtler, sowie angebrachte kritische Worte. Verbesserungen können nur eintreten, wenn alle etwas dafür beisteuern. In diesem Sinne einen guten Rutsch – bis bald. Wir sehen uns auf dem Weihnachtsmarkt und hoffe, dass dieser nicht in Wintermarkt umgetauft wird und die Weihnachtsfiguren nicht in Jahresendfiguren...
PS: Es gab noch einige Dinge, welche schwer im Magen liegen, auch in Bezug auf unsere Stadt und das Miteinander – aber - es ist Weihnachtsfrieden! Erfreuen wir uns an den Veranstaltungen bis zum Jahreswechsel und an dem Adventskalender.
Und damit ein Dankeschön an unseren Ortschaftsrat für seine Zeit für Grüna, an unseren Bauhof und unsere Mitarbeiterin des OR Frau Dybeck, an die Hausmeister und Mieter in der Chemnitzer 109, an die MA in unserer Bürgerservicestelle, nicht zu vergessen an die Stadträte und die Stadtverwaltung und an unsere Heimatvereine fürs Verteilen des Blättls, an den Amtskollegen in Mittelbach, unseren angrenzenden Nachbarn, und für die Geduld an Dr. Ulrich Semmler...
Auch wenn gespart wird und dies manchmal wahrlich am falschen Ende …
Kein Wort zum Sonntag? so ein Scheibenkleister,
aber schnell paar Worte von Eurem „Bürgermeister“
oder, damit es in Chemnitz nicht zu diplomatischen Verwicklungen führt,
an dieser Stelle jetzt Euer Grünaer Ortsvorsteher seinen Füller rührt.
Nun denn, das Jahr sich langsam wieder dem Ende neigt
und uns wieder damit zeigt,
wie schnell ist die Zeit wieder vergangen,
hatte es nicht gerade erst angefangen?
Man könnte durchaus stundenlang darüber debattieren,
nur würde dies zu nichts führen.
Denn Weihnachten naht, das Fest der Feste,
das Fest der Kinder, Fest der Gäste,
und alle wissen, ja selbst auch Du:
zu diesem Fest geht’s immer hektisch zu!
Und für alle, die das so lieben,
hab ich fürs Ortsblatt mal was niedergeschrieben.
Gerade zur Problematik mit den vielen schönen Geschenken
gibt es heutzutage doch so viel zu bedenken.
Es ist doch ehrlicherweise nur ein Hetzen, Kaufen, Probieren und Messen,
schlimm, wenn man doch jemand hat vor lauter Stress vergessen.
Drei Tage lang stopft man sich den Magen,
um danach ganz jämmerlich zu klagen,
wie sehr man doch das Schlemmen hasst,
weil hinterher keine Klamotte mehr passt.
Selbst die Leber im Körper wird ganz sauer,
weil man schüttet literweise Verdauer
und man das Sich-Bewegen durch unser Grüna auch noch vergisst,
weil man von „Muttis“ so gutem Essen viel zu müde dazu ist.
Dann kommt erschwerend noch hinzu der Stress, Geschenke umzutauschen,
weil die Liebsten und die bucklige Verwa... ja immer nur das Falsche kaufen.
Ja, so vergeht die liebe Weihnachtszeit
wieder mal ganz ohne die Besinnlichkeit!
Drum fragt Euer Lutz hier mal zum Test:
Um was geht es überhaupt bei diesem Fest?
Wenn Heiligabend alle in der Kirche sitzen
und, weil schön voll, auch alle schwitzen,
man trägt dazu noch sein bestes Hemd.
Zu den Metten gehen? Etwa nur ein Modetrend?
Wollen da wirklich nur alle hingehen,
weil sie dort ein kostenloses Kulturprogramm sehen?
Manchmal stellt sich dann die Frage,
schätzt man überhaupt noch diese Feiertage?
Ach so, wegen dem Geburtstag von Jesus sind sie alle gekommen,
hoffentlich wird er auch das restliche Jahr so ernst genommen.
Wenn dann unsere Kirchenglocken hell erklingen,
wär`s doch Zeit, sich mal zu besinnen!
Denn der Kaufrausch zu allem Überfluss
kostet nur Geld und schafft Verdruss,
wenn wir uns an Geschenken laben,
die wir schon doppelt und dreifach haben,
oder wenn wir uns nach Fressorgien übergeben,
soll man wirklich so Weihnachten verleben?
Nein gewiss, so wird`s nicht werden.
Und so woll‘n wir uns mit guten Vorsätzen für 2026 noch stärken,
denn fest steht auch eines, da werdet Ihr stutzen
das Leben ist kurz, man sollte es nutzen!
So, wie wir nun bald unsere Weihnachtslieder wieder singen,
möge uns auch im kommenden Jahr recht viel gemeinsam gelingen.
Also bleibt mir gesund und munter,
fallt nicht betrunken vom Christbaum runter,
damit - und das werdet Ihr verstehen -
wir uns 2026 alle wiedersehen...
ich habe keinen Tag von 2025 zu bereun –
Mit freundlichen Grüßen! Euer Lutz aus der 109...
Lutz Neubert, Ortsvorsteher Grüna
Dieser Artikel stammt aus dem Ortschaftsanzeiger Grüna / Mittelbach Dezember 2025